Immunsystem & Entzündung
Morbus Bechterew und Darm: wie sich das Immunsystem beruhigen konnte
- Wer
- Mann, Anfang 20 zu Beginn
- Begleitet
- mehrere Monate
Einzelfall, veröffentlicht mit schriftlicher Einwilligung. Ergebnisse sind individuell und kein Heilversprechen. Name und Details geändert.
Kurz gesagt
Ich hatte starke Schmerzen im unteren Rücken, vor allem nachts, und wollte zuerst schauen, was ich selbst über Ernährung und Lebensstil verändern kann. Bei Health Journey zeigte sich, dass mein Darm eine große Rolle spielt: eine Pilzbesiedlung und eine stark durchlässige Darmschleimhaut. Nach einigen Wochen wurden die Schmerzen besser, und heute weiß ich, wie ich mit meiner Erkrankung viel besser leben kann.
Ausgangslage
Die Schmerzen saßen im unteren Rücken und im Bereich des Beckens. Tagsüber ging es meistens, aber nachts, so ab drei oder vier Uhr, haben sie mich geweckt, und dann konnte ich oft nicht mehr einschlafen. Mein Rheumatologe hatte mir ein Medikament empfohlen. Ich wollte zuerst herausfinden, was Ernährung und Lebensstil bei mir bewirken können.
Warum Health Journey
Ich wollte meine Ernährung verbessern und verstehen, was ich selbst tun kann, um die Beschwerden zu lindern. Mir war wichtig, dass mir jemand erklärt, was in meinem Körper passiert, und mich dabei begleitet.
Was wir gemacht haben
- Befunde: Die Mikrobiomanalyse zeigte eine Besiedlung mit dem Hefepilz Candida, eine stark durchlässige Darmschleimhaut und zu wenige schützende Darmbakterien. Im Blut zeigten sich Zeichen einer Entzündung und mehrere Nährstoffmängel.
- Ernährung nach dem Autoimmunprotokoll: Für eine Zeit habe ich alles weggelassen, was die Darmschleimhaut zusätzlich reizen kann. Weil mir genau erklärt wurde, warum, fiel mir das leichter. Ich habe sogar einmal die Nudeln aus einem bestellten Essen gefischt.
- Darm-Reset: Die Darmflora wurde in Schritten wieder ins Gleichgewicht gebracht und die Darmschleimhaut gezielt unterstützt.
- Nährstoffe: Was mir fehlte, wurde gezielt aufgefüllt.
- Schmerz und Schlaf: Dazu kamen Anleitungen, die mir im Alltag mit den Schmerzen und beim Schlafen helfen sollten.
- Im Verlauf geprüft: Ein späterer Befund hat gezeigt, dass sich die Darmschleimhaut deutlich erholt hat.
Was sich verändert hat
Nach etwa drei, vier Wochen wurden die Schmerzen besser, und ich konnte wieder besser schlafen. Es lief nicht immer gleich gut, es gab auch Schwankungen. Heute weiß ich genau: Wenn ich schlecht esse, geht es mir schlechter, und wenn ich auf mich achte, geht es mir deutlich besser. Ich kann mit meiner Erkrankung viel besser leben.
Coach-Kommentar von Fabio
Autoimmunerkrankungen sind unfassbar komplex. Genetik, Stress, Umwelt, Nährstoffe und der Darm spielen zusammen, und wenn so eine Erkrankung einmal ausgebrochen ist, kann sie immer wieder aufflammen. Bei ihm hat der Darm eine große Rolle gespielt. Eine Pilzbesiedlung und eine durchlässige Darmschleimhaut können das Immunsystem dauerhaft anfeuern, und genau dieser Teil des Immunsystems spielt auch beim Morbus Bechterew eine Rolle. Darum war es sinnvoll, den Darm mit anzugehen und zu schauen, ob sich das Immunsystem beruhigt. Bei ihm ist das passiert. Medikamente können bei Autoimmunerkrankungen aber auch sehr viel Sinn machen, und das entscheidet immer die Ärztin oder der Arzt.
Was andere daraus mitnehmen
- Bei einer Autoimmunerkrankung lohnt sich der Blick auf den Darm, neben der ärztlichen Behandlung, nicht statt ihr.
- Wer versteht, warum ein Schritt sinnvoll ist, hält ihn auch durch.
- Es geht nicht um perfekt, sondern darum zu wissen, was dir guttut und was nicht.
Nächstes Ziel
Das Gelernte im Alltag halten und merken, wann der Körper wieder mehr Aufmerksamkeit braucht.
Einzelfall: Diese Geschichte beschreibt den Weg einer einzelnen Person. Ergebnisse sind individuell und lassen sich nicht auf andere übertragen. Ob und welches Medikament bei einer Autoimmunerkrankung sinnvoll ist, entscheidest du mit deiner Rheumatologin oder deinem Rheumatologen. Wir begleiten Ernährung und Lebensstil, auch neben einer Therapie.
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