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Longevity: Gesund älter werden mit Plan

Du fühlst dich gut, ernährst dich bewusst und willst wissen, ob noch mehr geht? Wir checken dich gründlich durch, erklären dir, was wirklich zählt und was Spielerei ist, und bauen mit dir eine Routine, die du die nächsten Jahre lebst.

6 Unterthemen·Das Labor misst, wir erklären·Deine Daten sind bei uns sicher
Deine vorhandenen Rohdatenz. B. aus einem früheren Test
MTHFRFolat, B-Vitamine
COMTStress, Koffein
Histamin-GeneErnährung
ÖstrogenabbauLebensstil

Erkennst du das?

01Du nimmst schon viele Supplements und weißt nicht, welche du wirklich brauchst.
02Du liest viel über Longevity und verlierst langsam den Überblick.
03Du willst nicht warten, bis etwas wehtut, sondern vorher wissen, wo du stehst.
04Du hast schon teure Analysen machen lassen, aber niemand hat dir gesagt, was du daraus machen sollst.
05Du willst im Alter fit, klar im Kopf und unabhängig bleiben.
06Du fragst dich, welche Werte wirklich wichtig sind.

Mögliche Ursachen

01
Herz und Gefäße
Ablagerungen in den Gefäßen entstehen über Jahrzehnte, ohne dass man etwas merkt. Die Blutfette, besonders Apolipoprotein B, zeigen, wie stark deine Gefäße belastet sind, lange bevor es Beschwerden gibt.
02
Zuckerstoffwechsel
Eine beginnende Insulinresistenz merkt man lange nicht, aber sie treibt viele Alterungsprozesse an, von Bauchfett über stille Entzündungen bis zu Belastungen der Gefäße. Das Insulin zeigt sie Jahre bevor der Blutzucker steigt.
03
Stille Entzündung
Eine dauerhafte Entzündung auf niedriger Stufe belastet Gefäße und Stoffwechsel. Fachleute haben dafür sogar ein eigenes Wort geprägt, weil sie das Altern so stark mitprägt.
04
Muskeln und Knochen
Ab etwa 40 gehen Muskelmasse und Knochendichte ohne Training langsam zurück. Wer im Alter stark ist, bleibt länger unabhängig und stürzt seltener.
05
Ausdauer
Die maximale Sauerstoffaufnahme, kurz VO2max, gilt als einer der wichtigsten Marker für gesundes Altern. Sie zeigt, wie leistungsfähig Herz, Lunge und Muskeln zusammenarbeiten.
06
Nährstoffe und Hormone
Ein jahrelanger Mangel, etwa an Vitamin D oder Omega-3, oder ein hormonelles Ungleichgewicht wirken sich langfristig aus, auch wenn man heute nichts davon spürt.

Wie wir das angehen

01

Anamnese: Was machst du schon? Was kann weg, was ist Unsinn, was passt zu dir, was bleibt? Im Gespräch von 60 bis 90 Minuten gehen wir deine Routinen, deine Supplements, dein Training und deine Ziele durch.

02

Befunde: Das Labor misst, wir erklären. Ein ausführliches Blutbild mit Nährstoffen, Hormonen, Blutfetten, Zuckerstoffwechsel und Entzündungsmarkern.

03

Ehrliche Einordnung: Wir sagen dir auch, welche Werte wenig aussagen und welche Tests du dir sparen kannst.

04

Dein Fahrplan: Ein Nährstoffplan passend zu deinen Werten und Zielen, dazu ein Bewegungs- und Trainingsprogramm, oft auf fortgeschrittenem Niveau.

05

Eine Routine für Jahre: In vier Monaten finden wir heraus, was bei dir wirklich Sinn macht, und etablieren eine Routine, die du danach selbstständig weiterführst.

Was wir uns anschauen

Blutfette
Cholesterin, Triglyceride, Apolipoprotein B und einmal Lipoprotein(a), ein stark erblich bestimmter Wert
Zuckerstoffwechsel
Nüchternglukose, Insulin, HOMA-Index und HbA1c
Entzündungsmarker
wie CRP und Homocystein
Nährstoffe
Vitamin D, Omega-3-Index, B-Vitamine und Mineralien im Vollblut
Hormone
Geschlechtshormone und Schilddrüse
Organwerte
Leber und Niere, bei Bedarf mit Cystatin C
Fitness
Bei Bedarf in Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten auch Tests über das Blut hinaus, etwa die VO2max

Longevity heißt nicht, ewig zu leben

Longevity ist gerade ein großes Wort. Gemeint ist nicht, das Leben um jeden Preis zu verlängern, sondern möglichst lange gesund zu bleiben. Fit, klar im Kopf, unabhängig. Die Jahre, die man hat, sollen gute Jahre sein. Fachleute unterscheiden dabei zwischen der Lebenszeit und der gesunden Lebenszeit. Bei vielen Menschen klafft zwischen beiden eine Lücke von zehn Jahren und mehr, Jahre mit chronischen Beschwerden, Einschränkungen und Medikamenten. Genau diese Lücke zu verkleinern, darum geht es.

Niemand kann versprechen, dass du nicht krank wirst. Das wäre unseriös. Was man tun kann: alles, was nach heutigem Stand der Wissenschaft deinem Körper hilft, gesund zu bleiben. Und das früh genug, denn viele Veränderungen, die auf lange Sicht zu chronischen Krankheiten führen, spürt man jahrelang nicht.

Ein leicht erhöhter Blutzucker tut nicht weh. Ein Blutfett, das langsam steigt, auch nicht. Eine stille Entzündung bemerkt man nicht. Anders als bei einem gestoßenen Zeh fehlt das Warnsignal. Die großen chronischen Erkrankungen entwickeln sich meist über zehn, zwanzig Jahre, und in dieser Zeit lässt sich viel beeinflussen. Wer früh weiß, wo er steht, kann früh gegensteuern.

Wer mit diesem Thema zu uns kommt, ist meist gesund und lebt schon bewusst. Viele ernähren sich gut, trainieren regelmäßig und nehmen viele, manchmal fast zu viele Supplements. Einige arbeiten selbst im Gesundheitsbereich. Sie wollen wissen, ob noch mehr geht, und sich einmal professionell durchchecken und alles erklären lassen.

Genau dafür ist diese Begleitung gemacht. Nicht für Menschen, die etwas reparieren müssen, sondern für Menschen, die das, was sie haben, erhalten wollen. Und für Menschen, die keine Lust mehr haben, sich durch widersprüchliche Ratschläge aus Podcasts, Büchern und Social Media zu kämpfen, sondern wissen wollen, was bei ihnen persönlich Sinn macht.

Drei Werte, die wirklich zählen

Wenn wir uns auf drei Werte für gesundes Altern festlegen müssten, wären es diese.

Apolipoprotein B, kurz ApoB. Cholesterin wird im Blut in kleinen Transportern gefahren, den Lipoproteinen. Man kann sie sich wie Lieferwagen vorstellen. Der bekannte LDL-Wert zeigt, wie viel Ladung insgesamt unterwegs ist. Für die Gefäße zählt aber vor allem, wie viele Lieferwagen unterwegs sind, denn je mehr es sind, desto öfter bleibt einer in der Gefäßwand hängen und lagert sich ab. Genau diese Zahl zeigt ApoB, denn jedes dieser Teilchen trägt genau ein ApoB. Damit gilt ApoB als einer der wichtigsten Werte für das Herz-Kreislauf-Risiko, aussagekräftiger als das LDL allein. In Deutschland wird es noch selten gemessen. Dazu gehört einmal im Leben das Lipoprotein(a), ein Wert, der stark erblich bestimmt ist und sich mit Lebensstil kaum verändern lässt. Ist es erhöht, schauen wir noch genauer auf alle anderen Stellschrauben.

Insulin. Bei einer Insulinresistenz reagieren die Zellen schlechter auf Insulin, und der Körper schüttet immer mehr davon aus. Der Nüchternblutzucker bleibt dabei oft lange normal, das Insulin zeigt das Problem Jahre früher. Eine Insulinresistenz ist einer der großen Treiber für stille Entzündungen, Bauchfett und Belastungen der Gefäße. Die Labornorm reicht teils bis 30, optimal sind Werte unter 8.

Vitamin D. Eigentlich ist es ein Hormon, das an unzähligen Vorgängen im Körper beteiligt ist, von den Knochen über die Muskeln bis zum Immunsystem. Fast jede Zelle hat eine Andockstelle dafür. Ein jahrelanger Mangel ist damit ein jahrelanger Hormonmangel. Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen einem guten Vitamin-D-Spiegel und einem geringeren Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben.

Natürlich schauen wir uns mehr an. Aber wenn du nur drei Werte kennen willst, dann diese.

Die Kirche im Dorf lassen

Wer sich mit Longevity beschäftigt, stößt auf eine riesige Auswahl an Tests. Biologisches Alter, Telomerlänge, oxidativer Stress, Zellenergie, Mikronährstoffe in den Zellen, genetische Profile. Manche davon sind sinnvoll, manche interessant, und manche sagen kaum etwas aus.

Bei Longevity-Kundinnen und -Kunden schauen wir oft auf mehr Werte als bei anderen, weil viele sich dafür interessieren und weil die Grundlagen bei ihnen meist schon gut sind. Dabei sagen wir aber auch klar, welche Werte wenig bedeuten oder nur eine Momentaufnahme sind. Manche Marker schwanken stark von Tag zu Tag, je nachdem, wie man geschlafen, was man gegessen oder ob man am Vortag trainiert hat. Andere sind wissenschaftlich noch nicht so weit, dass man daraus eine Entscheidung ableiten könnte. Und manche Messungen sind schlicht nicht sinnvoll, egal wie spannend sie klingen und wie viel sie kosten.

Die Frage, die wir uns bei jedem Test stellen: Würde das Ergebnis etwas an deinem Plan ändern? Wenn nicht, brauchst du ihn nicht.

Genauso ist es bei den Supplements. Viele, die zu uns kommen, nehmen schon eine lange Liste. Ein großer Teil unserer Arbeit ist es dann, zu sortieren: Was brauchst du wirklich? Was ist doppelt, weil es in zwei Präparaten steckt? Was ist Unsinn? Was passt nicht zu deinen Werten oder nimmst du in einer Dosis, die mehr schadet als nützt? Bei diesen Menschen treten wir auch mal auf die Bremse, und oft ist die Liste am Ende kürzer als am Anfang.

Am Ende steht kein Programm mit möglichst vielen Bausteinen, sondern eines, das zu dir passt und das du durchhältst. Die wirksamsten Maßnahmen für ein langes, gesundes Leben sind erstaunlich unspektakulär: Bewegung, Krafttraining, guter Schlaf, eine gute Ernährung, wenig Alkohol, nicht rauchen, gute Beziehungen und ein guter Umgang mit Stress. Gesund älter werden ist ein Marathon, kein Sprint.

Muskeln, Knochen und Ausdauer

Blutwerte sind nur ein Teil. Mindestens genauso wichtig ist, was dein Körper leisten kann.

Muskeln gehören zu den wertvollsten Dingen, die du für das Alter aufbauen kannst. Sie schützen vor Stürzen, halten den Zuckerstoffwechsel in Schwung, stützen die Gelenke und machen dich im Alltag unabhängig. Ob du mit 80 noch allein die Treppe hochkommst, deine Einkäufe trägst oder vom Boden aufstehen kannst, entscheidet sich zu einem großen Teil an deinen Muskeln. Ab etwa 40 gehen sie ohne Training langsam zurück, und mit jedem Jahrzehnt beschleunigt sich das. Krafttraining ist deshalb kein Extra, sondern Pflicht, und genug Eiweiß gehört dazu.

Auch die Knochen brauchen Belastung. Sie sind lebendes Gewebe, das sich ständig umbaut, und sie reagieren auf Zug und Druck. Gerade Frauen nach der Menopause verlieren schneller an Knochendichte, weil das Östrogen sinkt, das die Knochen schützt. Eine Knochendichtemessung zeigt, wo du stehst, und kann helfen, Entscheidungen mit deiner Ärztin oder deinem Arzt zu treffen.

Und dann ist da die Ausdauer. Die VO2max, also die maximale Menge Sauerstoff, die dein Körper unter Belastung aufnehmen und verwerten kann, gilt als einer der wichtigsten Marker für gesundes Altern. Sie zeigt, wie gut Herz, Lunge, Blutgefäße und Muskeln zusammenarbeiten. Sie lässt sich verbessern, kurzfristig über Intervalltraining und langfristig über regelmäßiges, ruhiges Ausdauertraining, bei dem man sich noch unterhalten kann. Am besten kombiniert man beides. Für einen genauen Test arbeiten wir mit Ärztinnen und Ärzten zusammen.

Darum ist das Trainingsprogramm bei Longevity oft fortgeschrittener als in anderen Begleitungen. Es verbindet Krafttraining, ruhige Ausdauer, kurze intensive Einheiten und Beweglichkeit, abgestimmt auf deinen Stand und deinen Kalender.

Gut zu wissen
Lass einmal im Leben dein Lipoprotein(a) bestimmen. Der Wert ist stark erblich und ändert sich kaum, aber er gehört zum vollständigen Bild deines Herz-Kreislauf-Risikos. Ist er erhöht, ist das kein Grund zur Panik, sondern ein Grund, alle anderen Stellschrauben besonders gut im Griff zu haben, also ApoB, Blutdruck, Blutzucker und Lebensstil. Und weil der Wert erblich ist, kann das Ergebnis auch für deine Familie interessant sein.
Mythos und Fakt

Was oft gesagt wird. Und was stimmt.

MythosJe mehr Supplements, desto besser.
FaktViele nehmen mehr, als sie brauchen. Entscheidend ist, was zu deinen Werten passt, und manchmal heißt das: weniger.
MythosJe mehr Werte man misst, desto mehr weiß man.
FaktManche Marker schwanken stark oder sagen wenig aus. Es kommt darauf an, die richtigen Werte zu messen.
MythosEin gutes LDL heißt, die Gefäße sind in Ordnung.
FaktApoB zeigt die Zahl der Teilchen, die sich ablagern können, und ist aussagekräftiger als das LDL allein.
FAQ

Häufige Fragen

Nein, das kann niemand versprechen. Man kann trotzdem krank werden. Was man tun kann: alles, was nach heutigem Stand der Wissenschaft deinem Körper hilft, gesund zu bleiben.

Für uns stehen ApoB, Insulin und Vitamin D ganz vorne, dazu die Fitness. Bei vielen anderen Werten erklären wir dir ehrlich, wie viel sie aussagen.

Wie jedes Coaching als Basis vier Monate. In dieser Zeit finden wir heraus, was bei dir wirklich Sinn macht, und etablieren eine Routine. Danach kannst du verlängern oder selbstständig weitermachen.

Nein. Wir schauen gemeinsam, was zu deinen Werten passt, was doppelt ist und was du weglassen kannst.

Ja. Für Tests über das Blut hinaus, etwa die VO2max oder eine Knochendichtemessung, holen wir bei Bedarf Ärztinnen und Ärzte dazu.

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