Was im Erstgespräch passiert
Im Erstgespräch geht es um dich. Du erzählst, was dich zu uns führt: welche Beschwerden du hast, seit wann, was du schon versucht hast und was dir bisher gesagt wurde. Viele, die zu uns kommen, waren schon bei mehreren Stellen und haben das Gefühl, dass es trotzdem nicht besser wird. Das ist kein Grund, sich zu schämen, sondern oft genau der Punkt, an dem eine ganzheitliche Begleitung ansetzt. Ein Satz fällt bei uns deshalb in fast jedem Erstgespräch: „Du kannst es dir jetzt vielleicht noch nicht vorstellen, aber es gibt einen Weg, auch für dich.“
Danach erklären wir dir, wie wir arbeiten. Bei uns gibt es eine ausführliche Anamnese von 60 bis 90 Minuten, gezielt ausgewählte Blutwerte, die das Labor misst, ein Befundvideo, in dem wir jeden Wert erklären, und einen Fahrplan für Ernährung, Nährstoffe, Bewegung und Stressmanagement. Im Coaching kommt die tägliche Begleitung dazu: Wir schauen in dein Ernährungstagebuch, du stellst deine Fragen im Chat, und etwa alle zehn Tage kannst du einen Call buchen.
Und wir sagen dir ehrlich, was wir nicht versprechen. Heilversprechen geben wir nicht, das wäre unseriös. Es ist ein Coaching für deinen Lebensstil, mit dem Ziel, Ursachen zu suchen und gesundheitliche Probleme im Alltag anzugehen. Wenn wir merken, dass wir allein nicht weiterkommen, holen wir Ärztinnen und Ärzte mit ins Boot.
Am Ende entscheiden wir gemeinsam, ob es passt. Dabei geht es um zwei Fragen: Können wir dir helfen? Und willst du wirklich etwas verändern, und hast du gerade die Zeit und die Energie dafür? Wenn beides passt, vereinbaren wir die Anamnese, meist ein paar Tage später.
Für wen wir die richtige Adresse sind und für wen nicht
Wir begleiten Menschen mit Beschwerden im funktionellen Bereich: Verdauung, Hormone, Schilddrüse, Energie, Gewicht, Haut und Haare, Nährstoffe, oft ohne klare Diagnose. Auch wer schon eine Diagnose hat, etwa Hashimoto oder eine Unverträglichkeit, und sich Begleitung im Alltag wünscht, ist bei uns richtig, dann zusätzlich zur ärztlichen Behandlung. Und auch wer gesund ist und vorbeugend wissen will, wo er steht, ist willkommen.
Es gibt aber Situationen, in denen wir nicht die richtige Anlaufstelle sind. Eine aktive Krebserkrankung begleiten wir grundsätzlich nicht. Bei Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen sind Ärztinnen, Ärzte und Psychotherapeuten die richtige Adresse. Auch Warnzeichen wie ungewollter Gewichtsverlust, starker Nachtschweiß oder Fieber ohne erkennbaren Grund gehören zuerst in ärztliche Hände.
Essstörungen begleiten wir nicht, hier sind Therapeutinnen und Therapeuten die richtige Adresse. Bei einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung ist unser Darm-Reset nicht geeignet, eine Begleitung ist dann nur zusätzlich zur ärztlichen Behandlung möglich, und was davon sinnvoll ist, klären wir im Gespräch.
Hast du Vorerkrankungen, bist du schwanger oder nimmst verordnete Medikamente, stimm deine Teilnahme vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab. Und bei akuten Beschwerden wie Brustschmerz, Atemnot oder einer psychischen Krise ist das Erstgespräch nicht der richtige Weg: Ruf dann bitte den Notruf oder deine Ärztin oder deinen Arzt an.
Das sagen wir nicht, um dich abzuweisen, sondern weil wir nur dort begleiten wollen, wo wir wirklich helfen können.




