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Darm & Verdauung

SIBO: Wenn Bakterien im Dünndarm gären

Dein Bauch bläht sich nach fast jeder Mahlzeit auf, und kaum ein Lebensmittel scheint sicher zu sein? Hinter solchen Beschwerden steckt oft eine Dünndarmfehlbesiedlung, und wir zeigen dir, wie sie entsteht, wie man sie erkennt und warum man sie nur gemeinsam mit dem Dickdarm dauerhaft in den Griff bekommt.

Blähbauch nach dem Essen
Woche 1Woche 6
1Magensäure & Enzyme
2Ballaststoffe & Präbiotika
Unsere RolleDas Labor misst, wir erklären. Health Journey ordnet keine Untersuchungen an und ersetzt keine ärztliche Betreuung. Wir begleiten dich mit Ernährung, Nährstoffen und Lebensstil.Deine Daten sind bei uns sicher →

Erkennst du das?

01Schon kurz nach dem Essen wird dein Bauch hart und rund.
02Du hast schon eine SIBO-Diät oder eine Behandlung hinter dir, es wurde etwas besser, und dann kam alles wieder.
03Dein Stuhl ist entweder ständig weich oder du kämpfst mit Verstopfung.
04Je gesünder du isst, mit Gemüse, Hülsenfrüchten und Obst, desto schlimmer wird es.
05Deine Beschwerden haben nach einem Magen-Darm-Infekt oder einer Lebensmittelvergiftung angefangen.
06Trotz guter Ernährung fehlen dir Nährstoffe wie Eisen oder B12.

Mögliche Ursachen

01
Zu wenig Magensäure
Magensäure tötet viele Keime ab, bevor sie in den Darm gelangen. Wird zu wenig davon gebildet, kommen mehr Bakterien im Dünndarm an und können sich dort leichter festsetzen.
02
Ein träger Dünndarm
Normalerweise schiebt der Dünndarm zwischen den Mahlzeiten Reste und Bakterien kräftig weiter, wie ein Waschgang. Ist diese Bewegung gestört, etwa nach einem Infekt, bei Dauerstress oder durch bestimmte Medikamente, bleiben Bakterien liegen und vermehren sich.
03
Eine Störung im Dickdarm
Bildet sich im Dickdarm zu viel Gas, kann die Klappe zwischen Dick- und Dünndarm immer wieder aufgedrückt werden. Dann wandern Bakterien in die falsche Richtung.
04
Eine träge Schilddrüse
Die Schilddrüse treibt Darmbewegung und Magensäure an. Bei einer Unterfunktion ist beides gebremst, und eine Fehlbesiedlung lässt sich schwer in den Griff bekommen.
05
Ständiges Essen
Wer alle ein, zwei Stunden etwas isst, unterbricht den Waschgang des Dünndarms immer wieder. Die Bakterien bekommen dauernd Nachschub und keine Pause.

Wie wir das angehen

01

Ärztliche Abklärung: Andere Erkrankungen müssen ausgeschlossen sein, und die Behandlung der Fehlbesiedlung selbst liegt in ärztlicher Hand. Alarmzeichen wie Blut im Stuhl, ungewollter Gewichtsverlust, nächtlicher Durchfall oder Fieber gehören immer sofort in ärztliche Hände.

02

Anamnese: Wir klären, wann deine Beschwerden angefangen haben, wie dein Bauch über den Tag verläuft und welche Risikofaktoren bei dir zusammenkommen.

03

Befunde: Das Labor misst, wir erklären. Ein Atemtest gibt Hinweise auf eine Fehlbesiedlung, eine Mikrobiomanalyse zeigt, wie es im Dickdarm aussieht.

04

Ernährung und Umsetzung: Wir begleiten dich mit einer Ernährung, die die Gärung bremst, mit Mahlzeitenpausen und Stressmanagement, und kümmern uns danach um den Dickdarm.

05

Rückfällen vorbeugen: Wir arbeiten an den Ursachen, damit die Fehlbesiedlung möglichst nicht wiederkommt, und holen Lebensmittel Schritt für Schritt zurück.

Was wir uns anschauen

Welche Werte bei dir sinnvoll sind, ist individuell und ergibt sich aus deinen Beschwerden und deiner Geschichte. Gemessen wird im Labor, hier ein paar Beispiele, die wir dir dann erklären:

Atemtest auf Wasserstoff und Methan
Steigen die Gase früh nach dem Trinken einer Zuckerlösung an, spricht das für Bakterien im Dünndarm
Mikrobiomanalyse
wie der Dickdarm besiedelt ist, weil eine Störung dort oft der Ausgangspunkt ist
Vitamin B12 und Eisenstatus
Bakterien im Dünndarm können Vitamin B12 verbrauchen, und eine gereizte Schleimhaut nimmt Eisen schlechter auf
Fettlösliche Vitamine wie Vitamin D
weil die Fettverdauung bei einer Fehlbesiedlung leiden kann
Schilddrüse
TSH, freies T3 und freies T4, weil eine Unterfunktion den Darm bremst
Dein Ernährungstagebuch
mit dem Verlauf des Bauchs über den Tag
05 · Dein Einstieg

Bei vorhandenen Befunden empfehlen wir: Befunde erklären lassen.

Beide Wege starten mit einem kostenlosen Erstgespräch. Dort klären wir, was für dich passt.

Empfohlen bei diesem Thema
Kompakter Start
Befunde erklären lassen
300 €einmalig
Preis und Ablauf klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
· Anamnesegespräch, 60 bis 90 Minuten· Persönliches Befundvideo· Fahrplan mit 3 Zielen in der App
Das Labor misst, wir erklären. Laborkosten zahlst du direkt beim Labor.
Empfohlen bei diesem Thema
Komplett begleitet
Individuelles Coaching
1.600 €4 Monate oder 4 × 400 €
Preis und Ablauf klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
· Befunde erklären lassen inklusive· Täglicher Chat, Calls, Biofeedback· Verlauf deiner Werte, Rezepte, Kurse
06 · Was uns unterscheidet

Nicht noch ein Termin. Eine Begleitung.

Ärztliche Versorgung bleibt wichtig. Wir ergänzen sie dort, wo im Alltag oft die Zeit fehlt.

Health Journey
Klassischer Einzeltermin
Selbst recherchieren, Apps
Werte im funktionellen Optimalbereich
Ja
Meist nur Referenz
Ohne Einordnung
Persönliches Befundvideo
Ja
Selten
Nein
Zeit für deine ganze Geschichte
60 bis 90 Min
Oft wenige Minuten
Nein
Fahrplan mit klaren Zielen
Ja, in der App
Selten
Allgemein
Ansprechperson zwischen den Terminen
Täglicher Chat
Bis zum nächsten Termin
Nein
Verlauf deiner Werte im Blick
Ja
Auf Nachfrage
Nein

Was bei einer Dünndarmfehlbesiedlung passiert

SIBO ist die Abkürzung für Small Intestinal Bacterial Overgrowth, auf Deutsch Dünndarmfehlbesiedlung. Um zu verstehen, was dahintersteckt, hilft ein Blick auf den Weg der Nahrung.

Nach dem Magen gelangt der Speisebrei in den Dünndarm. Er ist mehrere Meter lang, eng und darauf spezialisiert, Nährstoffe aufzunehmen. Dafür ist er mit Zotten ausgekleidet, an deren Oberfläche Enzyme sitzen, die Zucker, Eiweiß und Fett in kleinste Teile zerlegen. Danach geht es weiter in den Dickdarm. Dort wird dem Rest Wasser entzogen, und dort lebt der weitaus größte Teil deiner Darmbakterien. Sie vergären, was der Dünndarm nicht aufnehmen konnte, und bilden dabei nützliche Stoffe und etwas Gas. Der Dünndarm dagegen ist nicht keimfrei, aber im Vergleich nur sehr dünn besiedelt.

Bei einer Fehlbesiedlung leben zu viele Bakterien im Dünndarm. Sie bekommen die Nahrung, bevor du sie aufnehmen konntest, und beginnen sie zu vergären. Dabei bilden sie Gase, vor allem Wasserstoff, bei manchen Menschen auch Methan. Im engen Dünndarm hat dieses Gas kaum Platz, und der Bauch bläht sich deutlich auf, oft schon kurz nach dem Essen und zunehmend über den Tag.

Die Gase geben Hinweise auf die Art der Fehlbesiedlung. Eine Form mit viel Wasserstoff geht eher mit Durchfall einher, eine Form mit viel Methan eher mit Verstopfung. Ganz sauber trennen lässt sich das aber nicht, beides kann bei beiden Formen vorkommen, und es können auch beide gleichzeitig vorliegen. Methan wird übrigens nicht von Bakterien gebildet, sondern von sogenannten Archaeen, uralten Mikroorganismen. Sitzen zu viele von ihnen im Dickdarm, spricht man von einer IMO, einer Methan-Überwucherung im Darm. Sie bläht ebenfalls und bremst den Darm oft deutlich aus.

Die Fehlbesiedlung bleibt nicht im Bauch. Die Bakterien im Dünndarm reizen die Schleimhaut, verändern das Milieu und konkurrieren mit dir um Nährstoffe. Darum stehen bei einer SIBO oft Folgen wie eine durchlässige Darmschleimhaut, Nährstoffmängel und neue Unverträglichkeiten mit auf dem Plan.

Warum eine SIBO entsteht

Eine Dünndarmfehlbesiedlung entsteht fast nie aus heiterem Himmel. Der Körper hat mehrere Schutzmechanismen, die den Dünndarm normalerweise sauber halten. Erst wenn einer oder mehrere davon versagen, können sich Bakterien dort festsetzen.

Der erste Schutz ist die Magensäure. Sie ist so sauer, dass sie einen großen Teil der Keime aus der Nahrung abtötet. Wer dauerhaft wenig Magensäure bildet, zum Beispiel bei einer Schilddrüsenunterfunktion, bei Nährstoffmängeln oder durch Medikamente, die die Säure hemmen, verliert einen Teil dieses Schutzes.

Der zweite Schutz ist die Bewegung. Zwischen den Mahlzeiten, wenn der Magen leer ist, laufen kräftige Wellen durch den Dünndarm und schieben Nahrungsreste und Bakterien Richtung Dickdarm. Das ist wie ein Waschgang. Ist diese Bewegung gestört, bleiben Bakterien liegen. Ein häufiger Auslöser dafür ist ein Magen-Darm-Infekt, etwa mit Salmonellen oder Campylobacter. Der Infekt ist nach Tagen vorbei, aber die Darmbewegung kann sich dauerhaft verändern. Bei vielen beginnt so eine Geschichte, die sich über Monate oder Jahre zieht. Auch Dauerstress bremst die Bewegung, denn verdaut wird vor allem im Ruhemodus des Nervensystems. Und wer ständig isst, löst den Waschgang gar nicht erst aus.

Der dritte Schutz ist die Klappe zwischen Dünn- und Dickdarm. Sie sorgt dafür, dass der Inhalt nur in eine Richtung fließt. Entsteht im Dickdarm über lange Zeit zu viel Gas, etwa durch ein verschobenes Mikrobiom, kann sie immer wieder aufgedrückt werden. Dann gelangen Bakterien aus dem Dickdarm nach oben.

Dazu kommen Faktoren, die alles verstärken: eine träge Schilddrüse, die Darmbewegung und Magensäure zugleich bremst, bestimmte Medikamente und Operationen am Bauch. Nicht jeder Faktor allein macht eine SIBO. Aber wer eine Fehlbesiedlung dauerhaft loswerden will, muss wissen, welche Schutzmechanismen bei ihm nicht funktionieren. Sonst kommt sie oft zurück.

Der Atemtest: was er zeigt und wo er an Grenzen stößt

Der wichtigste Hinweis auf eine Dünndarmfehlbesiedlung kommt aus der Atemluft. Das klingt zunächst überraschend, ist aber logisch. Ein Teil der Gase, die Bakterien im Darm bilden, gelangt ins Blut und wird über die Lunge ausgeatmet. Diese Gase kann man messen.

Für den Test trinkst du morgens nüchtern eine Zuckerlösung. Danach gibst du über mehrere Stunden in regelmäßigen Abständen Atemproben ab, meist in kleine Beutel oder Röhrchen, die ans Labor gehen. Gemessen wird, wie sich Wasserstoff und Methan über die Zeit verändern. Steigen die Gase früh an, also zu einem Zeitpunkt, an dem der Zucker noch im Dünndarm sein müsste, spricht das für Bakterien im Dünndarm. Damit das Ergebnis aussagekräftig ist, gibt es am Tag davor eine genaue Vorgabe zur Ernährung, und manche Medikamente und Nahrungsergänzungen müssen nach Rücksprache vorher pausiert werden.

Wichtig ist, dass beide Gase gemessen werden. Manche Menschen bilden kaum Wasserstoff, dafür viel Methan. Misst man nur Wasserstoff, kann der Test unauffällig ausfallen, obwohl eine Fehlbesiedlung vorliegt. Außerdem können Methanbildner einen Teil des Wasserstoffs verbrauchen und damit eine Wasserstoff-Fehlbesiedlung überdecken. Den Verlauf der Kurve richtig zu lesen, ist deshalb anspruchsvoll.

Ein Atemtest ist ein Hinweis, kein unfehlbarer Beweis. Er muss immer zusammen mit deinen Beschwerden gelesen werden. Es gibt Menschen, deren Test unauffällig ist, deren Beschwerden aber genau zu einer Fehlbesiedlung passen, und umgekehrt.

Bei uns gilt: Das Labor misst, wir erklären. Ob ein Atemtest für dich sinnvoll ist, klären wir in der Anamnese, vor allem bei einem starken Blähbauch über längere Zeit. Den Test bestellst du direkt beim Labor. Den Befund gehen wir danach ausführlich mit dir durch, in einem Video, in dem jeder Wert verständlich erklärt wird, und wenn er auf eine Fehlbesiedlung hinweist, besprichst du die Behandlung mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Warum SIBO oft wiederkommt und was dagegen hilft

Eine Dünndarmfehlbesiedlung ist hartnäckig. Selbst wenn die Bakterien im Dünndarm erfolgreich zurückgedrängt wurden, kommt sie bei vielen Menschen nach einiger Zeit zurück. Das liegt oft daran, dass nur die Folge behandelt wurde und nicht der Grund, warum sich die Bakterien dort festsetzen konnten. Viele unserer Kundinnen und Kunden erzählen Ähnliches: Eine Auslassdiät hat etwas gebracht, aber die Beschwerden kamen zurück. Oder ein Präparat wurde ein paar Wochen genommen, danach aber weder erneut getestet noch eine zweite Runde gemacht. Eine Fehlbesiedlung braucht einen Plan, der bis zum Schluss durchgehalten wird.

Der erste Punkt ist der Dickdarm. Eine Fehlbesiedlung beginnt oft mit einem verschobenen Mikrobiom im Dickdarm. Werden nur die Bakterien im Dünndarm zurückgedrängt, während im Dickdarm weiter ein Ungleichgewicht herrscht, ist der Nachschub schon vorprogrammiert. Darum geht es bei uns nach der Phase für den Dünndarm immer auch um den Dickdarm, mit einer vielfältigen Ernährung, mit Ballaststoffen, die die richtigen Bakterien füttern, und später auch mit Probiotika. Zu früh gegeben, können Probiotika bei einer SIBO die Beschwerden übrigens verstärken, weil dann noch mehr Bakterien an der falschen Stelle landen.

Der zweite Punkt sind die Schutzmechanismen. Wer eine träge Schilddrüse hat, wenig Magensäure bildet oder dauerhaft unter Stress steht, bei dem bleiben die Bedingungen, unter denen die Fehlbesiedlung entstanden ist, bestehen. Hier setzen wir mit Blutwerten, Ernährung und Stressmanagement an, und bei Auffälligkeiten an der Schilddrüse stimmst du dich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab.

Der dritte Punkt ist der Alltag. Mahlzeiten mit Pausen von drei bis vier Stunden dazwischen geben dem Dünndarm Zeit für seinen Waschgang. Essen in Ruhe, ohne Bildschirm, bringt das Nervensystem in den Verdauungsmodus.

Die Ernährung spielt in der ersten Phase eine große Rolle. Eine Ernährung mit wenig schnell vergärbaren Kohlenhydraten, bekannt als Low-FODMAP, entzieht den Bakterien Futter und lässt die Beschwerden oft schnell zurückgehen. Eine leichte Gasfüllung bleibt dabei aber häufig bestehen, weil die Ernährung die Bakterien nur aushungert und nicht verdrängt. Sie ist deshalb eine Phase und nie ein Dauerzustand. Danach werden die Lebensmittel Schritt für Schritt zurückgeholt.

Gut zu wissen
Lass zwischen deinen Mahlzeiten drei bis vier Stunden Pause und verzichte in dieser Zeit auch auf kleine Snacks und Milch im Kaffee. Nur mit leerem Magen läuft der Waschgang, der deinen Dünndarm sauber hält.
Mythos und Fakt

Was oft gesagt wird. Und was stimmt.

MythosWenn der Atemtest negativ ist, kann es keine SIBO sein.
FaktEin Atemtest ist ein Hinweis, kein unfehlbarer Beweis. Wird zum Beispiel nur Wasserstoff gemessen, kann eine Methan-Form übersehen werden.
MythosLow-FODMAP behandelt die SIBO.
FaktLow-FODMAP ist eine Auslassdiät, die die Beschwerden lindert. Die Fehlbesiedlung selbst verschwindet dadurch nicht, deshalb ist sie eine Phase und kein Dauerzustand.
MythosEin Antibiotikum, und die SIBO ist erledigt.
FaktOb ein Antibiotikum sinnvoll ist und welches, gehört in ärztliche Hände. Ohne Blick auf Dickdarm, Magensäure, Schilddrüse und Stress kommt die SIBO aber oft zurück.
FAQ

Häufige Fragen

Meist über einen Atemtest, bei dem nach dem Trinken einer Zuckerlösung Wasserstoff und Methan in der Atemluft gemessen werden. Das Ergebnis wird immer zusammen mit den Beschwerden gelesen. Das Labor misst, wir erklären dir den Befund.

Nein, die Behandlung der Fehlbesiedlung selbst liegt bei deiner Ärztin oder deinem Arzt. Wir begleiten dich bei Ernährung, Mahlzeitenrhythmus, Stressmanagement und beim Wiederaufbau des Mikrobioms, also bei allem, was über einen Rückfall mitentscheidet.

Viele merken schon nach wenigen Tagen eine Erleichterung. Eine leichte Gasfüllung bleibt aber oft, bis die Ursache angegangen ist und sich das Mikrobiom erholt hat.

Eine Fehlbesiedlung reizt die Darmschleimhaut, und eine gereizte Schleimhaut baut Histamin aus der Nahrung schlechter ab. Darum treten SIBO und Histaminprobleme häufig zusammen auf, und oft bessert sich das Histaminthema, wenn der Darm zur Ruhe kommt.

In den meisten Fällen ja. Das Ziel ist eine Ernährung, die so vielfältig wie möglich ist, und die Lebensmittel werden dafür Schritt für Schritt zurückgeholt.

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