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Abnehmen mit Blutanalyse: Finde heraus, was dich bremst

Du hältst dich an deinen Plan, und die Waage bewegt sich trotzdem kaum? Eine Blutanalyse zeigt, ob Insulin, Schilddrüse, Hormone oder Nährstoffe dein Abnehmen bremsen, und wir bauen deinen Plan genau darauf auf.

Mann sitzt nach dem Sport entspannt auf einer Bank im Grünen
Unsere RolleDas Labor misst, wir erklären. Health Journey ordnet keine Untersuchungen an und ersetzt keine ärztliche Betreuung. Wir begleiten dich mit Ernährung, Nährstoffen und Lebensstil.Deine Daten sind bei uns sicher →

Erkennst du das?

01Du isst bewusst und kontrolliert, und trotzdem tut sich auf der Waage seit Wochen nichts.
02Deine Blutwerte liegen laut Befund alle im Normbereich.
03Du hast schon einige Diäten hinter dir: Manche haben gar nicht funktioniert, bei anderen kamen die Kilos mit den alten Gewohnheiten zurück.
04Du bist oft müde, frierst schnell oder hängst nach dem Essen durch.
05Das Fett sitzt vor allem am Bauch, und es wird eher mehr als weniger.
06Du willst endlich wissen, woran es bei dir liegt, statt weiter zu raten.

Mögliche Ursachen

01
Ein Insulin, das ständig zu hoch ist
Bei einer Insulinresistenz bleibt der Blutzucker oft jahrelang normal, während die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin ausschüttet. Viel Insulin bremst den Fettabbau, und das sieht man nur, wenn das Insulin mitgemessen wird.
02
Eine träge Schilddrüse
Fehlt aktives Schilddrüsenhormon, bist du müder und bewegst dich im Alltag unbewusst weniger. Allein über den TSH-Wert fällt das oft nicht auf.
03
Hormone aus dem Gleichgewicht
Ein Zuviel an Östrogen im Verhältnis zu Progesteron oder ein niedriges Testosteron fördern Wassereinlagerungen und Fett am Bauch. Das betrifft Frauen und Männer.
04
Leere Nährstoffspeicher
Magnesium, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren beeinflussen, wie gut deine Zellen auf Insulin reagieren. Eisen und Selen braucht die Schilddrüse, um ihre Hormone zu bilden und zu aktivieren.
05
Eine belastete Leber
Die Leber steuert einen großen Teil des Zucker- und Fettstoffwechsels. Lagert sich dort Fett ein, steigen oft Leberwerte und Triglyceride, und das Abnehmen wird zäher.
06
Eine stille Entzündung
Fett im Bauchraum sendet Botenstoffe aus, die Entzündungen fördern. Entzündung macht die Zellen unempfindlicher für Insulin, und so entsteht ein Kreislauf, der sich selbst verstärkt.

Wie wir das angehen

01

Anamnese: In 60 bis 90 Minuten gehen wir deine bisherigen Diäten, deinen Alltag, deinen Schlaf und deinen Stress durch. Daraus ergibt sich, welche Werte bei dir sinnvoll sind.

02

Befunde: Das Labor misst, wir erklären. In deinem Befundvideo gehen wir jeden Wert durch und sagen dir, was er für dein Abnehmen bedeutet.

03

Zwei Wochen Tracking: Du trackst Ernährung und Gewicht in der App. Zusammen mit den Blutwerten zeigt das, wo dein Hebel wirklich liegt.

04

Dein Fahrplan: Ernährung, Krafttraining, Alltagsbewegung, Schlaf, Stress und Nährstoffe, abgestimmt auf deine Werte. Auffällige Werte besprichst du zusätzlich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

05

Verlauf deiner Werte: Nach 8 bis 10 Wochen schauen wir, wie sich deine Werte verändert haben, und passen den Plan daran an.

Was wir uns anschauen

Welche Werte bei dir sinnvoll sind, ist individuell und ergibt sich aus deinen Beschwerden und deiner Geschichte. Gemessen wird im Labor, hier ein paar Beispiele, die wir dir dann erklären:

Nüchternglukose und Nüchterninsulin
Erst beide zusammen zeigen, wie viel Arbeit dein Körper leisten muss, um den Blutzucker im Griff zu behalten.
HOMA-Index
wird aus Zucker und Insulin berechnet und gibt einen Hinweis auf eine Insulinresistenz
HbA1c
der Langzeitblutzucker, der den Durchschnitt der letzten etwa drei Monate abbildet
Triglyceride und HDL
Bei einer Insulinresistenz steigen die Triglyceride oft, während das HDL sinkt.
Leberwerte wie GGT und ALT
weil eine verfettete Leber den ganzen Stoffwechsel ausbremst
TSH, freies T3 und freies T4
weil erst alle drei zusammen zeigen, wie viel aktives Schilddrüsenhormon ankommt
Östradiol, Progesteron und Testosteron
im Verhältnis zueinander, nicht jeder Wert für sich
Vitamin D, Omega-3-Index, Magnesium, Selen und Ferritin
Nährstoffe, die Zuckerstoffwechsel und Schilddrüse mitbestimmen
als Hinweis auf eine stille Entzündung
05 · Dein Einstieg

Bei diesem Thema empfehlen wir das Coaching.

Beide Wege starten mit einem kostenlosen Erstgespräch. Dort klären wir, was für dich passt.

Empfohlen bei diesem Thema
Kompakter Start
Befunde erklären lassen
300 €einmalig
Preis und Ablauf klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
· Anamnesegespräch, 60 bis 90 Minuten· Persönliches Befundvideo· Fahrplan mit 3 Zielen in der App
Das Labor misst, wir erklären. Laborkosten zahlst du direkt beim Labor.
Empfohlen bei diesem Thema
Komplett begleitet
Individuelles Coaching
1.600 €4 Monate oder 4 × 400 €
Preis und Ablauf klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
· Befunde erklären lassen inklusive· Täglicher Chat, Calls, Biofeedback· Verlauf deiner Werte, Rezepte, Kurse
06 · Was uns unterscheidet

Nicht noch ein Termin. Eine Begleitung.

Ärztliche Versorgung bleibt wichtig. Wir ergänzen sie dort, wo im Alltag oft die Zeit fehlt.

Health Journey
Klassischer Einzeltermin
Selbst recherchieren, Apps
Werte im funktionellen Optimalbereich
Ja
Meist nur Referenz
Ohne Einordnung
Persönliches Befundvideo
Ja
Selten
Nein
Zeit für deine ganze Geschichte
60 bis 90 Min
Oft wenige Minuten
Nein
Fahrplan mit klaren Zielen
Ja, in der App
Selten
Allgemein
Ansprechperson zwischen den Terminen
Täglicher Chat
Bis zum nächsten Termin
Nein
Verlauf deiner Werte im Blick
Ja
Auf Nachfrage
Nein

Warum „alles im Normbereich“ beim Abnehmen wenig heißt

Viele, die zu uns kommen, haben schon Blutwerte vom Hausarzt. Meist steht darunter: alles unauffällig. Und trotzdem klappt das Abnehmen nicht. Das ist kein Widerspruch, denn der Normbereich auf dem Befund sagt etwas anderes, als die meisten denken.

Ein Referenzbereich beschreibt, welche Werte bei den Menschen häufig vorkommen, die im Labor Blut abnehmen lassen. Das sind überwiegend Menschen, die schon Beschwerden haben. Kaum jemand lässt vorbeugend messen. Du vergleichst dich also mit einer Gruppe, die im Schnitt nicht besonders gesund ist. Viele Grenzen markieren außerdem den Punkt, ab dem eine Krankheit beginnt, nicht den Bereich, in dem dein Stoffwechsel gut läuft.

Am Insulin sieht man das besonders deutlich. Die Labornorm reicht teils bis 30. Optimal sind aber Werte unter 8, und schon zwischen 10 und 15 muss die Bauchspeicheldrüse deutlich mehr arbeiten, als sie sollte. Wer mit einem Insulin von 18 im Normbereich liegt, hat trotzdem einen Stoffwechsel, der Fett lieber speichert als abbaut.

Beim Nüchternblutzucker gilt ein Wert unter 100 als normal. Wir sehen aber immer wieder Menschen mit einem Wert um 90 und einer deutlichen Insulinresistenz. Beim Langzeitblutzucker liegt das Optimum um 5,3 Prozent, ab 5,7 Prozent spricht man von einem Vorstadium des Diabetes. Beim HOMA-Index ist ein Wert unter 1,5 optimal, ab etwa 2,5 spricht vieles für eine Insulinresistenz.

Ähnlich ist es bei der Schilddrüse und beim Eisen. Der TSH-Wert darf laut Labor teils bis 4,5 reichen, viele haben dort aber schon Beschwerden, und optimal ist ein Wert unter 2. Beim Ferritin, dem Eisenspeicher, reicht die Referenz teils von 10 bis 300, obwohl ein Wert unter etwa 50 schon ungünstig ist.

Darum schauen wir nicht nur, ob ein Wert innerhalb der Grenzen liegt, sondern wo genau er liegt und wie er zu den anderen Werten und zu deinen Beschwerden passt.

Wie dein Befund deinen Fahrplan verändert

Der größte Vorteil einer Blutanalyse ist, dass dein Plan nicht nach Schema F entsteht. Zwei Menschen mit demselben Gewicht und demselben Ziel können völlig unterschiedliche Wege brauchen. Ein paar Beispiele zeigen, wie sich das im Alltag auswirkt.

Ist das Insulin hoch, der Blutzucker aber noch normal, steht der Zuckerstoffwechsel im Mittelpunkt. Dann ist Krafttraining der wichtigste Baustein, weil arbeitende Muskeln Zucker auch ohne Insulin aufnehmen. Dazu kommen genug Eiweiß und Ballaststoffe, eher weniger schnelle Kohlenhydrate, ein kurzer Spaziergang nach dem Essen und mehr Pausen zwischen den Mahlzeiten, damit das Insulin auch einmal sinken kann.

Ist die Schilddrüse träge und stehst du gleichzeitig unter viel Stress, wäre eine strenge Low-Carb-Diät mit großem Defizit oft keine gute Idee. Der Körper würde das als zusätzliche Belastung erleben. Hier geht es eher um ein moderates Defizit, genug Kohlenhydrate, Erholung und die Nährstoffe, die die Schilddrüse braucht, zum Beispiel Selen und Eisen. Ob zusätzlich ein Medikament nötig ist, klärst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Zeigen Tracking und Hormone, dass du lange zu wenig gegessen hast, kann der erste Schritt sogar sein, mehr zu essen. Erst wenn der Körper genug Energie und Eiweiß bekommt, beruhigen sich Hormone und Stoffwechsel so weit, dass gesundes Abnehmen möglich wird.

Sind Leberwerte und Triglyceride erhöht, rückt die Leber nach vorn. Dann achten wir besonders auf Fruchtzucker, Alkohol, Gemüse, Omega-3-Fettsäuren und darauf, dass du nicht von morgens bis abends isst.

Und sind deine Nährstoffspeicher leer, füllst du sie gezielt auf, in der Dosis, die zu deinen Werten passt. Ohne Messung wäre das ein Schuss ins Blaue.

Schwarz auf weiß fällt das Dranbleiben leichter

Abnehmen scheitert selten am Wissen. Die meisten wissen, dass Gemüse gesund ist und Bewegung hilft. Woran es hapert, ist das Durchhalten, vor allem, wenn sich lange nichts tut. Genau hier hilft ein Befund mehr, als viele erwarten.

Wenn du deine Baustellen schwarz auf weiß siehst, verändert das den Blick auf dich selbst. Statt dir vorzuwerfen, du hättest nicht genug Disziplin, verstehst du, warum es bisher so schwer war. Ein hohes Insulin erklärt, warum der Bauch so hartnäckig ist. Ein leerer Eisenspeicher erklärt, warum du dich zum Training schleppst. Eine träge Schilddrüse erklärt, warum du ständig frierst. Für viele nimmt schon dieses Verstehen eine Last von den Schultern.

Gleichzeitig wird der Plan konkreter. Wer weiß, dass sein Insulin der Bremsklotz ist, versteht, warum das Krafttraining so wichtig ist, und lässt es nicht ausfallen. Wer sieht, dass sein Vitamin D im Keller ist, weiß, wofür die Kapsel am Morgen gut ist. Empfehlungen, deren Grund man kennt, setzt man eher um.

Auch bei Nahrungsergänzungsmitteln macht die Messung einen großen Unterschied. Stell dir deine Nährstoffspeicher wie einen Tank vor. Ist er leer, musst du anfangs mehr tanken, als auf der Packung steht, denn diese Angaben sind für Menschen gedacht, deren Tank schon voll ist. Ist er voll, brauchst du weniger oder gar nichts, sonst läuft er über. Auch Nährstoffe kann man nämlich überdosieren. Deshalb gibt es bei uns keine hohe Dosis ohne Blutkontrolle.

Und schließlich zeigt dir der Verlauf deiner Werte, dass sich etwas tut, auch wenn die Waage mal stehen bleibt. Ein Insulin, das sich aus dem Problembereich in den Optimalbereich bewegt, ist ein Erfolg, den man im Spiegel noch nicht sieht, der aber zeigt, dass dein Stoffwechsel in die richtige Richtung läuft.

Blutwerte und Waage gehören zusammen

So wertvoll eine Blutanalyse ist, sie ersetzt nicht den Blick auf deinen Teller. Beides gehört zusammen, und erst gemeinsam ergibt sich ein vollständiges Bild.

Der häufigste Grund, warum jemand nicht abnimmt, ist schlicht, dass kein Kaloriendefizit da ist. Das klingt banal, ist aber erstaunlich oft der Fall, weil die meisten ihre Zufuhr falsch einschätzen. Darum trackst du zu Beginn zwei Wochen lang genau, was du isst, und wiegst dich regelmäßig, am besten morgens nach dem Aufstehen. Aus Ernährung und Gewichtsverlauf sehen wir deinen tatsächlichen Bedarf. Und in diesem Verlauf steckt die Wirkung von Schilddrüse, Hormonen und Insulin schon drin.

Die Blutwerte beantworten dann die zweite Frage: Warum fällt dir das Defizit so schwer, oder warum bringt es so wenig? Ein hohes Insulin, eine träge Schilddrüse oder ein hormonelles Ungleichgewicht können den Erfolg sabotieren, auch wenn rechnerisch alles stimmt. Sie machen das Defizit nicht überflüssig, aber sie entscheiden mit darüber, wie es aussehen sollte und was es zusätzlich braucht.

Darum sind die Werte für uns kein einmaliger Blick, sondern ein Kompass. Nach 8 bis 10 Wochen schauen wir uns an, wie sich Insulin, Blutfette, Leberwerte und Nährstoffe entwickelt haben. Gerade das Insulin reagiert oft erstaunlich schnell. Mit regelmäßigem Krafttraining lässt sich der HOMA-Index innerhalb von etwa acht Wochen deutlich verbessern.

Verändert sich ein Wert nicht wie erwartet, suchen wir nach dem Grund und passen den Plan an. Steigt ein Wert in eine Richtung, die auf eine Erkrankung hindeuten könnte, sagen wir dir das klar und empfehlen dir die ärztliche Abklärung. So wird aus vielen einzelnen Zahlen ein Weg, auf dem du jederzeit weißt, wo du stehst.

Gut zu wissen
Lass Insulin und Blutzucker immer nüchtern messen, also nach mindestens acht Stunden ohne Essen und ohne Sport am Morgen davor. Schon ein Riegel in der Nacht oder eine späte, große Mahlzeit nach Mitternacht können die Werte so verändern, dass sie wenig aussagen.
Mythos und Fakt

Was oft gesagt wird. Und was stimmt.

MythosWenn mein Blutzucker normal ist, habe ich keine Insulinresistenz.
FaktDer Blutzucker bleibt oft jahrelang normal, weil die Bauchspeicheldrüse mit immer mehr Insulin gegensteuert. Eine Insulinresistenz zeigt sich deshalb früher am Insulin.
MythosEine Blutanalyse ersetzt das Kalorienzählen.
FaktOhne Defizit nimmt niemand ab. Die Blutwerte zeigen, was das Abnehmen zusätzlich bremst und wie dein Plan aussehen sollte, damit das Defizit funktioniert.
MythosSupplements helfen beim Abnehmen immer.
FaktNährstoffe helfen dort, wo ein Mangel besteht. Was fehlt und in welcher Dosis, zeigt erst die Messung, und zu viel kann auch schaden.
FAQ

Häufige Fragen

Für uns stehen Nüchterninsulin, Nüchternglukose, HOMA-Index und HbA1c ganz vorne. Dazu kommen Blutfette, Leberwerte, die Schilddrüse mit TSH, freiem T3 und freiem T4, Hormone und Nährstoffe. Welche Werte bei dir sinnvoll sind, ergibt sich aus der Anamnese.

Ja, gern. Sind sie nicht älter als etwa sechs Monate, musst du manche Werte nicht noch einmal messen lassen. Oft fehlen aber Insulin, freie Schilddrüsenhormone und Nährstoffe, dann sagen wir dir, was zusätzlich sinnvoll ist.

Nein. Wir sagen dir, welche Werte sinnvoll sind, und die Blutabnahme machst du direkt bei einem Labor oder bei deiner Ärztin oder deinem Arzt. Das Labor misst, wir erklären.

Das Erklären der Befunde mit Anamnese, Befundvideo, Fahrplan und Rückfrage-Call kostet 350 €. Die Laborkosten rechnest du direkt mit dem Labor ab, je nach Umfang etwa 400 bis 600 €. Im Coaching für 400 € im Monat begleiten wir dich zusätzlich täglich bei der Umsetzung.

Dann sagen wir dir das klar und empfehlen dir, ihn ärztlich abklären zu lassen. Die Diagnose und eine mögliche Behandlung liegen bei deiner Ärztin oder deinem Arzt, wir kümmern uns um Ernährung, Bewegung und Alltag.

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