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Diagnostik

Hormonwerte Frau erklären: Östrogen, Progesteron & Co.

Du hast deine Hormone messen lassen, und jetzt stehen da Zahlen, die nicht zu deinen Beschwerden passen oder sich von Befund zu Befund widersprechen? Das Labor misst, wir erklären: Wir lesen deine Hormonwerte zusammen mit deinem Zyklus und deiner Geschichte und zeigen dir, was sie wirklich bedeuten.

Beispielbefund
Deine Blutwerte
ReferenzbereichOptimalbereich
Ferritin
22 ng/ml
niedrig
Vitamin D
34 ng/ml
ausbaufähig
TSH
3,1 mU/l
ausbaufähig
Vitamin B12
612 pg/ml
optimal
HbA1c
5,1 %
optimal
Befundvideo von deinem Coach
12:40 Min · 3 Werte im Fokus
Unsere RolleDas Labor misst, wir erklären. Health Journey ordnet keine Untersuchungen an und ersetzt keine ärztliche Betreuung. Wir begleiten dich mit Ernährung, Nährstoffen und Lebensstil.Deine Daten sind bei uns sicher →

Erkennst du das?

01Dein Progesteron war „zu niedrig“, aber niemand hat gefragt, an welchem Zyklustag du zur Blutabnahme warst.
02Zwei Befunde aus verschiedenen Monaten zeigen völlig unterschiedliche Werte, und du weißt nicht, welchem du glauben sollst.
03Dein Testosteron war leicht erhöht, und plötzlich stand ein PMOS (früher PCOS) im Raum.
04Du hast starkes PMS, schläfst in der zweiten Zyklushälfte schlecht, und trotzdem hieß es, die Hormone seien normal.
05Du nimmst die Pille und fragst dich, ob ein Hormontest überhaupt etwas aussagt.

Mögliche Ursachen

01
Der falsche Zyklustag
Geschlechtshormone verändern sich im Lauf des Zyklus stark. Progesteron zum Beispiel ist in der ersten Zyklushälfte kaum vorhanden und steigt erst nach dem Eisprung an. Wer zum falschen Zeitpunkt misst, misst vor allem den Kalender.
02
Ein Wert statt eines Verhältnisses
Viele Beschwerden entstehen nicht, weil ein Hormon zu hoch oder zu niedrig ist, sondern weil zwei Hormone nicht zueinander passen. Ein normales Östradiol kann zu viel sein, wenn das Progesteron daneben fehlt.
03
Gesamthormon statt freiem Hormon
Ein großer Teil der Geschlechtshormone ist im Blut an ein Eiweiß gebunden, das SHBG. Wirksam ist vor allem der freie Teil. Wer das SHBG nicht kennt, kann einen Wert leicht über- oder unterschätzen.
04
Der Zyklus in diesem Monat
Ob es in einem Zyklus einen Eisprung gab, verändert das Progesteron grundlegend. Stress, zu wenig Essen oder sehr viel Sport können den Eisprung ausfallen lassen. Ein einzelner Monat ist deshalb nie das ganze Bild.
05
Künstliche Hormone
Unter der Pille wird der eigene Zyklus durch zugeführte Hormone ersetzt. Die eigenen Geschlechtshormone sind dann gedämpft und das SHBG oft hoch, deshalb sagen Hormonwerte in dieser Zeit wenig über deinen natürlichen Zustand.
06
Andere Systeme spielen mit
Schilddrüse, Blutzucker und Eisenstatus beeinflussen den Zyklus direkt. Wer nur die Geschlechtshormone anschaut, übersieht oft den eigentlichen Hebel.

Wie wir das angehen

01

Anamnese: In 60 bis 90 Minuten gehen wir deinen Zyklus, deine Blutung, deine Beschwerden, deine Verhütung, deinen Stress und deine Ernährung durch.

02

Messtag planen: Wir zeigen dir, an welchem Zyklustag welche Werte aussagekräftig sind. Bei unregelmäßigem Zyklus hilft ein Zyklustagebuch, den Termin besser zu treffen.

03

Befundvideo: Das Labor misst, wir erklären. Im Video gehen wir jeden Wert durch und zeigen dir, wie deine Hormone zueinander und zu deinen Beschwerden passen.

04

Dein Fahrplan: Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und Nährstoffe, abgestimmt auf deine Lebensphase.

05

Ärztliche Zusammenarbeit: Diagnosen wie ein PMOS stellt deine Frauenärztin oder dein Frauenarzt, und Hormone verordnen Ärztinnen und Ärzte. Fällt uns etwas auf, sagen wir es dir, damit du es dort ansprechen kannst.

Was wir uns anschauen

Welche Werte bei dir sinnvoll sind, ist individuell und ergibt sich aus deinen Beschwerden und deiner Geschichte. Gemessen wird im Labor, hier ein paar Beispiele, die wir dir dann erklären:

Östradiol
das wichtigste Östrogen, zuständig für Schleimhaut, Knochen, Gefäße, Haut und Stimmung.
Progesteron
das Hormon der zweiten Zyklushälfte, zeigt, ob es einen Eisprung gab, und wirkt beruhigend und schlaffördernd.
FSH und LH
die Steuerhormone aus dem Gehirn, die den Eierstöcken sagen, was sie tun sollen, wichtig bei Zyklusstörungen und in der Perimenopause.
Testosteron und SHBG
Testosteron gehört auch zur Frau, das SHBG zeigt, wie viel davon frei verfügbar ist.
DHEA-S
eine Hormonvorstufe aus der Nebenniere, die viel über Stress und die Bildung männlicher Hormone verrät.
Schilddrüse, Insulin und Eisenstatus
weil sie den Zyklus direkt mitsteuern und oft der eigentliche Hebel sind.
05 · Dein Einstieg

Bei vorhandenen Befunden empfehlen wir: Befunde erklären lassen.

Beide Wege starten mit einem kostenlosen Erstgespräch. Dort klären wir, was für dich passt.

Empfohlen bei diesem Thema
Kompakter Start
Befunde erklären lassen
300 €einmalig
Preis und Ablauf klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
· Anamnesegespräch, 60 bis 90 Minuten· Persönliches Befundvideo· Fahrplan mit 3 Zielen in der App
Das Labor misst, wir erklären. Laborkosten zahlst du direkt beim Labor.
Empfohlen bei diesem Thema
Komplett begleitet
Individuelles Coaching
1.600 €4 Monate oder 4 × 400 €
Preis und Ablauf klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
· Befunde erklären lassen inklusive· Täglicher Chat, Calls, Biofeedback· Verlauf deiner Werte, Rezepte, Kurse
06 · Was uns unterscheidet

Nicht noch ein Termin. Eine Begleitung.

Ärztliche Versorgung bleibt wichtig. Wir ergänzen sie dort, wo im Alltag oft die Zeit fehlt.

Health Journey
Klassischer Einzeltermin
Selbst recherchieren, Apps
Werte im funktionellen Optimalbereich
Ja
Meist nur Referenz
Ohne Einordnung
Persönliches Befundvideo
Ja
Selten
Nein
Zeit für deine ganze Geschichte
60 bis 90 Min
Oft wenige Minuten
Nein
Fahrplan mit klaren Zielen
Ja, in der App
Selten
Allgemein
Ansprechperson zwischen den Terminen
Täglicher Chat
Bis zum nächsten Termin
Nein
Verlauf deiner Werte im Blick
Ja
Auf Nachfrage
Nein

Der richtige Tag entscheidet

Bei kaum einer Laboruntersuchung ist der Zeitpunkt so wichtig wie bei den weiblichen Hormonen. Und bei kaum einer wird er so oft übersehen.

Der Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Blutung. In der ersten Hälfte, der Follikelphase, reift im Eierstock ein Bläschen mit der Eizelle heran. Das Gehirn treibt diesen Prozess mit den Hormonen FSH und LH an, und das Östradiol steigt bis zum Eisprung an. Danach beginnt die zweite Hälfte, die Lutealphase. Aus dem leeren Bläschen wird der Gelbkörper, und der bildet Progesteron.

Daraus ergeben sich zwei Messfenster. FSH und LH misst man zu Beginn des Zyklus, etwa am vierten bis sechsten Zyklustag, am besten zusammen mit dem Östradiol. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn es um Zyklusstörungen oder die Frage nach der Perimenopause geht, also den Jahren vor der letzten Blutung. Progesteron und Östradiol misst man in der zweiten Hälfte, bei einem Zyklus von 28 Tagen etwa am 19. bis 21. Tag. Dann ist das Progesteron auf seinem Höhepunkt, und man sieht, wie es zum Östradiol steht.

Wer Progesteron dagegen in der ersten Zyklushälfte misst, findet fast immer einen sehr niedrigen Wert. Das ist kein Mangel, sondern Biologie, denn zu diesem Zeitpunkt wird es noch kaum gebildet.

Ist dein Zyklus länger, verschiebt sich das zweite Fenster nach hinten. Das Schwierige daran: Wie lang ein Zyklus war, weiß man erst, wenn die nächste Blutung kommt. Ein Zyklustagebuch über einige Monate hilft deshalb sehr, den richtigen Tag zu treffen. Wer es genauer wissen will, kann den Eisprung zusätzlich mit einem Eisprungtest aus der Apotheke bestimmen.

Und wenn gar kein Zyklus da ist, etwa weil die Blutung seit Monaten ausbleibt oder die Menopause schon vorbei ist? Dann gibt es auch keine zyklischen Schwankungen, und man kann an jedem Tag messen.

Wichtig ist noch: Vergleiche nie Werte aus verschiedenen Zyklusphasen miteinander. Ein Östradiol vom dritten Tag und eines vom 20. Tag sind zwei verschiedene Dinge, auch wenn sie dieselbe Bezeichnung tragen.

Östradiol und Progesteron: Auf das Verhältnis kommt es an

Östradiol und Progesteron sind so etwas wie Gas und Bremse des weiblichen Zyklus. Östradiol baut auf: die Gebärmutterschleimhaut, Knochen, Haut, und im Gehirn Antrieb und gute Stimmung. Progesteron stabilisiert, beruhigt und gleicht aus. Es fördert den Schlaf, wirkt entspannend und hält das Östrogen in Schach.

Die meisten Beschwerden entstehen, wenn die beiden nicht zueinander passen. Ist das Progesteron im Verhältnis zum Östradiol zu niedrig, spricht man von einer Östrogendominanz. Das Östradiol muss dafür gar nicht hoch sein, es fehlt einfach der Gegenspieler. Typisch sind PMS, Brustspannen, Wassereinlagerungen, starke Blutungen, Reizbarkeit und schlechter Schlaf in der zweiten Zyklushälfte.

Ein sehr niedriges Progesteron in der zweiten Zyklushälfte hat oft einen einfachen Grund: In diesem Zyklus gab es keinen Eisprung. Ohne Eisprung kein Gelbkörper, und ohne Gelbkörper kaum Progesteron. Die Blutung kommt trotzdem, deshalb merkt man einen Zyklus ohne Eisprung oft nicht. Dauerstress, zu wenig Essen, sehr viel Sport und eine träge Schilddrüse können dazu beitragen.

Das erklärt auch, warum Befunde sich manchmal widersprechen. In einem Monat gab es einen Eisprung und ein gutes Progesteron, im nächsten nicht. Beide Werte stimmen, sie beschreiben nur verschiedene Zyklen. Darum lesen wir Hormonwerte nie losgelöst, sondern zusammen mit deinem Zyklustagebuch und deinen Beschwerden. Und für den Verlauf deiner Werte misst man am besten das ganze Hormonbild erneut, nicht nur ein einzelnes Hormon.

Auch ein zu niedriges Östradiol macht Beschwerden, etwa in der Stillzeit, nach der Menopause oder wenn der Körper wegen eines starken Energiedefizits den Zyklus herunterfährt. Dann stehen oft Hitzewallungen, trockene Schleimhäute, weniger Lust, Erschöpfung und Konzentrationsprobleme im Vordergrund.

Was daraus folgt, hängt immer von der Ursache ab. Bei einem Zyklus ohne Eisprung durch Stress sind Stressmanagement und genug Essen der erste Hebel, bei einer trägen Schilddrüse eher die Nährstoffe dafür. Ob zusätzlich Hormone sinnvoll sind, entscheidest du mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt.

Testosteron, DHEA und SHBG: die männlichen Hormone der Frau

Testosteron ist kein reines Männerhormon. Auch Frauen bilden es, in den Eierstöcken und in der Nebenniere. Rechnet man beide Hormone in dieselbe Einheit um, haben Frauen sogar mehr Testosteron als Östradiol im Blut, nur eben deutlich weniger als Männer. Testosteron trägt zu Lust, Antrieb, Muskelkraft und Knochen bei.

Ist es zu niedrig, können Lust, Antrieb und Kraft nachlassen. Ist es zu hoch, zeigt sich das oft an der Haut und den Haaren: unreine oder fettige Haut, vermehrter Haarwuchs an Kinn, Oberlippe oder Bauch, manchmal dünner werdendes Kopfhaar, dazu ein unregelmäßiger Zyklus.

Hier kommt das SHBG ins Spiel. Es ist ein Bindungseiweiß aus der Leber, das Testosteron, Östradiol und andere Geschlechtshormone im Blut festhält. Gebunden sind die Hormone gut transportiert, aber kaum wirksam. Entscheidend ist der freie Teil. Darum gehört das SHBG immer dazu, wenn Geschlechtshormone gemessen werden. Ein niedriges SHBG bedeutet, dass mehr freies Testosteron unterwegs ist, auch wenn das Gesamttestosteron normal aussieht. Häufiger Grund dafür ist viel Insulin im Blut, also eine beginnende Insulinresistenz. Ein hohes SHBG zeigt sich zum Beispiel unter der Pille, und dann sind trotz guter Gesamtwerte nur wenige freie Hormone verfügbar.

Das DHEA-S ist eine Hormonvorstufe aus der Nebenniere, aus der der Körper unter anderem Testosteron und Östradiol bilden kann. Es verhält sich oft ähnlich wie das Stresshormon Cortisol und gibt deshalb Hinweise, ob Stress bei deinen Beschwerden eine Rolle spielt.

Ein wichtiger Punkt beim Testosteron ist wieder der Zeitpunkt. Rund um die Zyklusmitte steigt es ganz natürlich an, ähnlich wie das Östrogen. Wer genau dann misst, findet einen erhöhten Wert, der mit einem Übergewicht männlicher Hormone wenig zu tun hat. Ein einzelner erhöhter Wert ist deshalb noch kein PMOS. Die Diagnose stellt deine Frauenärztin oder dein Frauenarzt anhand mehrerer Kriterien, und es lohnt sich, auffällige Werte erneut zum passenden Zeitpunkt zu messen und andere Ursachen auszuschließen. Wir helfen dir zu verstehen, was hinter deinen Werten stecken könnte, etwa eine Insulinresistenz oder Stress.

Hormone im Zusammenhang lesen

Die Geschlechtshormone arbeiten nicht allein. Sie hängen an einem Netz aus anderen Hormonen, Nährstoffen und deinem Stoffwechsel, und genau dieses Netz entscheidet oft, wo der eigentliche Hebel liegt.

Die Schilddrüse ist der wichtigste Partner. Das Schilddrüsenhormon T4 unterstützt die Reifung der Eizelle, das aktive T3 den Eisprung. Läuft die Schilddrüse träge, wird der Zyklus oft unregelmäßig, die Blutung stärker, und der Eisprung kann ausbleiben. Wer Zyklusbeschwerden hat, sollte deshalb immer auch TSH, freies T3 und freies T4 kennen. Für die Schilddrüse braucht der Körper wiederum Jod, Selen und Eisen.

Der Blutzucker ist der zweite Partner. Viel Insulin regt die Eierstöcke an, mehr Testosteron zu bilden, und senkt gleichzeitig das SHBG. Darum gehören Nüchterninsulin und Blutzucker zu jeder Hormondiagnostik, wenn der Zyklus unregelmäßig ist oder das Testosteron hoch.

Der Eisenstatus ist der dritte. Starke Blutungen leeren die Eisenspeicher. Ein Ferritin unter etwa 50 ist bereits ein Grund zu handeln, auch wenn noch keine Blutarmut besteht.

Und schließlich die Lebensphase. Mit 25 geht es oft um Zyklus, Haut oder die Zeit nach der Pille. Ab Mitte 30 sinkt bei vielen Frauen langsam das Progesteron, oft lange bevor sich beim Östrogen etwas tut. In der Perimenopause schwanken die Hormone so stark, dass ein einzelner Wert besonders wenig sagt. Dort steigt auch das FSH, weil das Gehirn die Eierstöcke immer stärker antreiben muss. Nach der Menopause sind Östradiol und Progesteron dauerhaft niedrig.

Darum fragen wir in der Anamnese so genau nach. Erst wenn wir wissen, in welcher Phase du bist, wie dein Zyklus läuft und wie es Schilddrüse, Blutzucker und Eisen geht, ergeben deine Hormonwerte ein Bild. Daraus entsteht dein Fahrplan, und wenn Hormone vom Arzt ein Thema sein könnten, sagen wir es dir.

Gut zu wissen
Notiere den ersten Tag jeder Blutung, mindestens drei Monate lang. Damit lässt sich der Messtag für Progesteron viel genauer planen, und wir sehen, wie regelmäßig dein Zyklus wirklich ist.
Mythos und Fakt

Was oft gesagt wird. Und was stimmt.

MythosHormone kann man an jedem beliebigen Tag messen.
FaktBei einem regelmäßigen Zyklus hängt die Aussage stark vom Tag ab. Progesteron misst man in der zweiten Zyklushälfte, FSH und LH am Anfang des Zyklus.
MythosEin niedriges Progesteron heißt, dass mein Körper es nicht bilden kann.
FaktOft gab es in diesem Zyklus einfach keinen Eisprung, oder es wurde zum falschen Zeitpunkt gemessen. Im nächsten Zyklus kann der Wert schon ganz anders aussehen.
MythosEin erhöhtes Testosteron bedeutet PMOS.
FaktTestosteron steigt zur Zyklusmitte natürlich an, und auch andere Ursachen sind möglich. Die Diagnose stellt deine Frauenärztin oder dein Frauenarzt anhand mehrerer Kriterien, nicht anhand eines einzelnen Werts.
FAQ

Häufige Fragen

Die eigenen Geschlechtshormone sind unter der Pille gedämpft, deshalb sagen sie in dieser Zeit wenig über deinen natürlichen Zyklus. Nährstoffe, Schilddrüse und Stoffwechsel lassen sich aber gut messen. Ob und wie du verhütest, entscheidest du mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt.

Dann planen wir den Termin mit deinem Zyklustagebuch und rechnen das Messfenster für das Progesteron passend nach hinten. Bleibt die Blutung länger ganz aus, kannst du an jedem Tag messen.

Für die Geschlechtshormone empfehlen wir die Messung im Blut. Aus dem Speichel nutzen wir das Cortisol-Tagesprofil, weil man dort mehrere Proben über den Tag sammeln kann.

Nein. Diagnosen stellt deine Frauenärztin oder dein Frauenarzt. Wir erklären dir deine Werte, zeigen dir mögliche Zusammenhänge wie eine Insulinresistenz oder Stress und begleiten dich zusätzlich zur ärztlichen Betreuung bei Ernährung, Bewegung und Stressmanagement.

Befunde erklären lassen kostet bei uns 350 €, mit Anamnese, Befundvideo, Fahrplan und Rückfrage-Call. Die Laborkosten zahlst du direkt beim Labor, je nach Umfang etwa 400 bis 600 €.

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