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Kinderwunsch

Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit: Gut versorgt

Du bist schwanger oder stillst und fragst dich, ob du jetzt für zwei essen sollst, was du besser weglässt und welche Nährstoffe gerade wirklich zählen? Wir erklären dir, was dein Körper und dein Kind in dieser Zeit brauchen, damit ihr beide gut versorgt seid.

Paar sitzt sich am Küchentisch gegenüber und hält sich an den Händen
Unsere RolleDas Labor misst, wir erklären. Health Journey ordnet keine Untersuchungen an und ersetzt keine ärztliche Betreuung. Wir begleiten dich mit Ernährung, Nährstoffen und Lebensstil.Deine Daten sind bei uns sicher →

Erkennst du das?

01Alle sagen dir, was du essen darfst und was nicht, und jeder sagt etwas anderes.
02Du hast ständig Hunger, oder dir ist morgens so übel, dass du kaum etwas herunterbekommst.
03Du fragst dich, wie viel Kaffee noch geht und ob Rohmilchkäse oder ein weich gekochtes Ei ein Risiko sind.
04Seit der Schwangerschaft hast du Verstopfung oder Sodbrennen.
05Du stillst, bist ständig erschöpft und hast das Gefühl, dass dein Körper leerläuft.
06Du möchtest nach der Geburt abnehmen, aber dein Kind soll beim Stillen nicht zu kurz kommen.

Mögliche Ursachen

01
Ein stark steigender Nährstoffbedarf
In der Schwangerschaft bildet der Körper neues Gewebe, das Blutvolumen nimmt zu, und das Kind legt eigene Speicher an. Der Bedarf an vielen Vitaminen und Mineralstoffen steigt deshalb deutlich, der Energiebedarf dagegen nur moderat.
02
Der Körper versorgt das Kind zuerst
Wenn Nährstoffe knapp sind, geht das Kind vor. Die Mutter muss sehen, wo sie bleibt, und spürt einen Mangel oft als Erschöpfung, Haarausfall oder Stimmungstiefs, vor allem in der Stillzeit.
03
Hormone und Verdauung
Progesteron entspannt in der Schwangerschaft die Muskulatur, auch im Darm und am Mageneingang. Das kann Verstopfung und Sodbrennen begünstigen, und später drückt das wachsende Kind zusätzlich auf den Magen.
04
Ein empfindlicherer Blutzucker
Im Laufe der Schwangerschaft reagieren die Zellen weniger stark auf Insulin, damit genug Zucker beim Kind ankommt. Wer sich viel von schnellen Kohlenhydraten ernährt, gerät leichter auf die Blutzucker-Achterbahn.
05
Unsicherheit und Verbote
Viele Schwangere essen aus Vorsicht so einseitig, dass wichtige Nährstoffe fehlen. Dabei sind es nur wenige Lebensmittel, die man wirklich meiden sollte.

Wie wir das angehen

01

Abstimmung: Bitte sprich mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt, bevor du in der Schwangerschaft etwas veränderst. Wenn es passt, begleiten wir dich in Abstimmung mit ihr oder ihm.

02

Anamnese: Wir gehen deine Ernährung, deine Beschwerden, deine Verdauung, deine bisherigen Präparate und deine Ernährungsweise durch, etwa ob du vegetarisch oder vegan isst.

03

Befunde: Das Labor misst, wir erklären. Wenn deine Frauenärztin oder dein Frauenarzt schon Werte bestimmt hat, ordnen wir sie mit dir ein und schauen, wo noch Lücken sind.

04

Dein Fahrplan: Ein alltagstauglicher Ernährungsplan für Schwangerschaft oder Stillzeit, mit Nährstoffen genau dort, wo du sie brauchst.

05

Begleitung: Täglicher Blick ins Ernährungstagebuch und ein Chat für die vielen kleinen Fragen, die in dieser Zeit auftauchen.

Was wir uns anschauen

Welche Werte bei dir sinnvoll sind, ist individuell und ergibt sich aus deinen Beschwerden und deiner Geschichte. Gemessen wird im Labor, hier ein paar Beispiele, die wir dir dann erklären:

Ferritin, Hämoglobin und Transferrinsättigung, weil der Eisenbedarf in der Schwangerschaft stark steigt und ein leerer Speicher müde macht
Folat, B12 und Homocystein, für Blutbildung, Zellteilung und das Nervensystem des Kindes
Vitamin D, für die Knochen von Mutter und Kind und das Immunsystem
Omega-3-Index, weil das Kind DHA für Gehirn und Augen braucht, besonders im letzten Drittel und in der Stillzeit
Schilddrüse
TSH, freies T3 und freies T4, weil der Bedarf an Schilddrüsenhormon in der Schwangerschaft steigt
Zink, Selen und Magnesium im Vollblut, die für Immunsystem, Zellteilung und Schilddrüse gebraucht werden
05 · Dein Einstieg

Bei diesem Thema empfehlen wir das Coaching.

Beide Wege starten mit einem kostenlosen Erstgespräch. Dort klären wir, was für dich passt.

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Kompakter Start
Befunde erklären lassen
300 €einmalig
Preis und Ablauf klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
· Anamnesegespräch, 60 bis 90 Minuten· Persönliches Befundvideo· Fahrplan mit 3 Zielen in der App
Das Labor misst, wir erklären. Laborkosten zahlst du direkt beim Labor.
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1.600 €4 Monate oder 4 × 400 €
Preis und Ablauf klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
· Befunde erklären lassen inklusive· Täglicher Chat, Calls, Biofeedback· Verlauf deiner Werte, Rezepte, Kurse
06 · Was uns unterscheidet

Nicht noch ein Termin. Eine Begleitung.

Ärztliche Versorgung bleibt wichtig. Wir ergänzen sie dort, wo im Alltag oft die Zeit fehlt.

Health Journey
Klassischer Einzeltermin
Selbst recherchieren, Apps
Werte im funktionellen Optimalbereich
Ja
Meist nur Referenz
Ohne Einordnung
Persönliches Befundvideo
Ja
Selten
Nein
Zeit für deine ganze Geschichte
60 bis 90 Min
Oft wenige Minuten
Nein
Fahrplan mit klaren Zielen
Ja, in der App
Selten
Allgemein
Ansprechperson zwischen den Terminen
Täglicher Chat
Bis zum nächsten Termin
Nein
Verlauf deiner Werte im Blick
Ja
Auf Nachfrage
Nein

Für zwei essen? Was sich am Bedarf wirklich ändert

Der Satz, man müsse in der Schwangerschaft für zwei essen, hält sich hartnäckig. Er stimmt aber nur zur Hälfte. Der Energiebedarf steigt in der Schwangerschaft nur moderat, vor allem in der zweiten Hälfte, und in den ersten Monaten kaum. Der Bedarf an Nährstoffen steigt dagegen deutlich. Es geht also nicht um doppelte Portionen, sondern um doppelt gute Portionen.

Der Grund liegt in dem, was in deinem Körper gerade passiert. Das Blutvolumen nimmt stark zu, dafür braucht es Eisen, Folat und B12. Die Gebärmutter, die Plazenta und das Kind wachsen, und jede neue Zelle braucht Eiweiß, Zink und B-Vitamine. Das Gehirn des Kindes entwickelt sich und braucht Jod, Omega-3-Fettsäuren und Cholin. Die Knochen des Kindes werden aufgebaut, und dafür sind Calcium, Vitamin D und Vitamin K2 nötig. Wenn deine eigene Versorgung knapp ist, holt sich der Körper diese Stoffe aus deinen Reserven, etwa Calcium aus deinen Knochen.

In der Stillzeit verschiebt sich das Bild. Jetzt steigt auch der Energiebedarf deutlich, denn Milch zu bilden kostet Energie. Viele Frauen sind in dieser Phase hungriger als in der Schwangerschaft, und das ist ganz normal. Auch der Flüssigkeitsbedarf ist höher. Der Nährstoffbedarf bleibt hoch, bei manchen Nährstoffen wie Jod und DHA sogar höher als in der Schwangerschaft, weil sie über die Milch an das Kind weitergegeben werden.

Eiweiß spielt in beiden Phasen eine zentrale Rolle. Es ist der Baustoff für das Gewebe des Kindes, für dein wachsendes Blutvolumen und später für die Milch. Es hält außerdem den Blutzucker stabiler und macht länger satt. Gute Quellen sind Eier, Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Tofu.

Und noch etwas ist wichtig: Eine Schwangerschaft ist keine Zeit für Diäten. Wer aus Sorge vor der Gewichtszunahme zu wenig isst, versorgt sich und das Kind schlechter. Wie viel Gewichtszunahme für dich passt, besprichst du mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt.

Was auf den Teller gehört

Eine gute Ernährung in der Schwangerschaft ist weniger kompliziert, als die vielen Ratschläge vermuten lassen. Im Kern geht es um ein paar Bausteine, die jeden Tag vorkommen sollten.

Eiweiß zu jeder Mahlzeit ist die Grundlage. Dazu Gemüse und Obst in vielen Farben, denn sie liefern Folat, Vitamin C, Ballaststoffe und viele Pflanzenstoffe. Vitamin C hilft außerdem, das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln besser aufzunehmen. Grünes Blattgemüse, Brokkoli und Hülsenfrüchte sind gute Folatquellen.

Kohlenhydrate gehören dazu, am besten in einer Form, die den Blutzucker langsam steigen lässt: Vollkorn, Kartoffeln, Hafer, Hülsenfrüchte. Weil die Zellen in der Schwangerschaft weniger stark auf Insulin reagieren, helfen Mahlzeiten mit Eiweiß, Gemüse und Fett, Blutzuckerspitzen und Heißhunger zu vermeiden. Deine Frauenärztin oder dein Frauenarzt prüft im Laufe der Schwangerschaft auch deinen Blutzucker.

Gesunde Fette liefern Energie und Bausteine für das Gehirn des Kindes. Fetter Seefisch wie Lachs, Hering oder Makrele liefert die Omega-3-Fettsäure DHA und dazu Jod und Vitamin D. Nüsse, Samen, Olivenöl und Avocado ergänzen das.

Eier sind in der Schwangerschaft ein kleines Kraftpaket. Sie liefern Eiweiß, B12 und vor allem Cholin, einen Nährstoff für die Entwicklung des Nervensystems, von dem viele Schwangere zu wenig bekommen. Gut durchgegart sind sie unbedenklich.

Milchprodukte liefern Calcium, Eiweiß und Jod. Wer keine Milchprodukte isst, sollte Calcium und Jod aus anderen Quellen oder gezielt ergänzen.

Ballaststoffe und genug Flüssigkeit helfen gegen die Verstopfung, die durch Progesteron in der Schwangerschaft häufig ist. Sie füttern außerdem die günstigen Darmbakterien, und das Mikrobiom der Mutter geht bei der Geburt auf das Kind über.

Gegen Übelkeit in den ersten Wochen helfen vielen Frauen kleine, häufige Mahlzeiten und etwas Trockenes am Morgen noch vor dem Aufstehen. Bei Sodbrennen sind kleinere Portionen und eine Pause zwischen Essen und Hinlegen hilfreich.

Was du besser meidest

Die Fragen, die wir von Schwangeren am häufigsten hören, drehen sich um Kaffee und um Lebensmittelsicherheit, etwa um Rohmilchkäse oder Salmonellen. Die Liste der Lebensmittel, die du wirklich meiden solltest, ist dabei kürzer, als viele denken. Die wichtigsten Regeln drehen sich um drei Themen: Alkohol, Krankheitserreger und Schadstoffe.

Alkohol ist in der Schwangerschaft tabu, und zwar ganz. Es gibt keine Menge, die als sicher gilt, weil Alkohol ungehindert zum Kind gelangt und seine Entwicklung schädigen kann. Das Gleiche gilt fürs Rauchen. Auch in der Stillzeit geht Alkohol in die Muttermilch über.

Bei den Krankheitserregern geht es vor allem um Listerien, Toxoplasmen und Salmonellen. Sie sind für Erwachsene meist harmlos, können in der Schwangerschaft aber dem Kind schaden. Deshalb solltest du auf rohes oder nicht ganz durchgegartes Fleisch, rohe Wurst wie Salami oder Mett, rohen und geräucherten Fisch, Rohmilch und Käse aus Rohmilch sowie rohe Eier verzichten. Gemüse, Obst und Salat solltest du gründlich waschen. Was gut durchgegart ist, ist in der Regel sicher.

Bei den Schadstoffen steht Quecksilber im Vordergrund. Große Raubfische wie Thunfisch, Schwertfisch oder Hai reichern es stärker an. Kleinere, fettreiche Fische wie Hering, Makrele oder Lachs sind die bessere Wahl, denn auf ihre Omega-3-Fettsäuren solltest du nicht verzichten. Wenn du keinen Fisch isst, ist Algenöl eine gute Alternative.

Beim Koffein ist Maß gefragt. Ein bis zwei Tassen Kaffee am Tag gelten in der Schwangerschaft als unbedenklich, mehr sollte es nicht sein. Bedenke, dass auch schwarzer und grüner Tee, Cola und Energydrinks Koffein enthalten.

Und Vitamin A in hoher Dosis solltest du im ersten Drittel der Schwangerschaft meiden. Das betrifft vor allem hoch dosierte Präparate und große Mengen Leber. Ein normaler Verzehr von Lebensmitteln mit Vitamin A ist dagegen wichtig, denn auch ein Mangel ist ungünstig.

Diese Regeln klingen nach viel, sind im Alltag aber gut umsetzbar. Was du nicht tun solltest, ist aus Vorsicht ganze Lebensmittelgruppen zu streichen. Wer keinen Fisch, keine Eier und keine Milchprodukte mehr isst, riskiert genau die Mängel, die man vermeiden will. Bei Fragen zu einzelnen Lebensmitteln sind deine Frauenärztin, dein Frauenarzt oder deine Hebamme die richtigen Ansprechpartner, und gern auch wir.

Stillzeit: dich selbst nicht vergessen

In der Stillzeit dreht sich alles um das Kind, und die eigene Versorgung gerät schnell aus dem Blick. Dabei ist sie jetzt besonders wichtig. Muttermilch wird aus dem gebildet, was du isst und was in deinen Speichern liegt. Der Körper sorgt dafür, dass das Kind möglichst gut versorgt wird, und zwar notfalls auf deine Kosten. Viele Frauen merken das in den Monaten nach der Geburt als Erschöpfung, Haarausfall, brüchige Nägel oder Stimmungstiefs.

Einige Nährstoffe gehen direkt in die Milch über und hängen deshalb besonders stark von deiner Versorgung ab. Dazu gehören Jod, DHA, Vitamin B12 und Vitamin D. Das Kind braucht DHA für die Entwicklung von Gehirn und Augen bis weit in die Stillzeit hinein. Wer sich vegan ernährt, muss B12 unbedingt ergänzen, weil ein Mangel beim Kind die Entwicklung des Nervensystems gefährdet.

Auch der Eisenspeicher braucht jetzt Aufmerksamkeit. Bei der Geburt verliert eine Frau Blut, und nach neun Monaten Schwangerschaft sind die Speicher oft ohnehin leer. Ein Blick auf das Ferritin lohnt sich in den Monaten nach der Geburt.

Und der Darm spielt mit. Die Stoffe, die deine Darmbakterien aus Ballaststoffen bilden, gelangen zum Teil in die Muttermilch und unterstützen die Entwicklung des kindlichen Immunsystems. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorn tut also euch beiden gut.

Iss genug. Stillen braucht Energie, und wer jetzt hungert, um schnell abzunehmen, riskiert, dass Milchmenge und Nährstoffe leiden und die eigene Erschöpfung zunimmt. Ein langsamer Gewichtsverlust ist in dieser Phase der bessere Weg. Plane regelmäßige, einfache Mahlzeiten mit Eiweiß ein, die du auch mit Kind im Arm essen kannst, und stell dir beim Stillen immer ein Glas Wasser bereit.

Auf bestimmte Lebensmittel vorbeugend zu verzichten, um Allergien beim Kind zu vermeiden, ist in der Regel nicht nötig. Wenn du den Eindruck hast, dass dein Kind auf etwas reagiert, sprich mit deiner Hebamme oder der Kinderärztin oder dem Kinderarzt.

Gut zu wissen
Halte in der Schwangerschaft und Stillzeit ein paar schnelle, nährstoffreiche Mahlzeiten griffbereit, etwa hart gekochte Eier, Naturjoghurt mit Nüssen und Beeren oder Linsensuppe zum Aufwärmen. So greifst du an müden Tagen nicht zu Süßem, und dein Blutzucker bleibt ruhiger.
Mythos und Fakt

Was oft gesagt wird. Und was stimmt.

MythosIn der Schwangerschaft muss man für zwei essen.
FaktDer Energiebedarf steigt nur moderat, der Nährstoffbedarf dagegen deutlich. Es geht um bessere, nicht um doppelte Portionen.
MythosIn der Schwangerschaft sollte man auf Fisch verzichten.
FaktFisch liefert Omega-3, Jod und Vitamin D, die für das Kind wichtig sind. Meiden solltest du rohen und geräucherten Fisch und große Raubfische, kleinere fettreiche Fische sind eine gute Wahl.
MythosIn der Stillzeit kann man gut abnehmen, indem man weniger isst.
FaktStillen braucht Energie und viele Nährstoffe. Wer zu wenig isst, riskiert leere Speicher und mehr Erschöpfung, ein langsames Tempo ist der bessere Weg.
FAQ

Häufige Fragen

Bitte sprich mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt, bevor du in der Schwangerschaft etwas veränderst. Wenn es passt, begleiten wir dich in Abstimmung mit ihr oder ihm, vor allem bei Ernährung und Nährstoffen.

In Maßen ja. Ein bis zwei Tassen am Tag gelten als unbedenklich. Denk daran, dass auch Tee, Cola und Energydrinks Koffein enthalten.

Folat und Jod empfehlen Fachleute praktisch allen Schwangeren, und auch DHA und Vitamin D sind häufig sinnvoll. Was du darüber hinaus brauchst, hängt von deinen Werten und deiner Ernährung ab, und das stimmen wir mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt ab.

Es ist möglich, braucht aber eine sehr gute Planung und gezielte Ergänzung, vor allem von B12, Eisen, Zink, Jod, DHA und Vitamin D. Lass deine Werte regelmäßig kontrollieren und sprich mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt darüber.

Iss regelmäßig und lass keine Mahlzeit ausfallen. Eiweiß, Gemüse und gesunde Fette zu jeder Mahlzeit und Kohlenhydrate, die den Blutzucker langsam steigen lassen, halten die Kurve ruhiger. Deinen Blutzucker prüft deine Frauenärztin oder dein Frauenarzt im Laufe der Schwangerschaft.

Ja, der Bedarf steigt stark, weil das Blutvolumen zunimmt und das Kind seine eigenen Speicher anlegt. Ob dein Speicher reicht, zeigt das Ferritin, denn das Blutbild bleibt oft lange unauffällig, und ein Ferritin unter etwa 50 ist ein Grund zu handeln. Gute Quellen sind Fleisch, Hülsenfrüchte und Vollkorn, am besten zusammen mit Vitamin C. Ob und wie viel du ergänzt, stimmst du mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt ab.

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