Nährstoffempfehlungen

Was sind eigentlich Mikronährstoffe?

Mikronährstoffe sind Elemente, die unser Körper bei Stoffwechselprozessen verbraucht und verschiedene Systeme regulieren. Energiestoffwechsel, Hormonbildung, Entgiftung, Immunsystem, Nervensystem, Knochen, Muskulatur, Neurotransmittersynthese und vieles mehr sind auf Mikronährstoffe angewiesen. Sind diese zu wenig vorhanden, kommt es zu biochemisch Störungen, geringerem Wohlbefinden und einem höheren Krankheitsrisiko. 

Probleme

Es gibt wenige Dinge, die so missverstanden sind wie Nahrungsergänzungsmittel. Ständig wird in den Medien vor möglichen Überdosierungen gewarnt und über die Sinnlosigkeit von Nahrungsergänzungen bei einer ausgewogenen Ernährung berichtet. Das ist, als würde man beim Kauf eines neuen Autos ständig vor der möglichen Unfallgefahr gewarnt werden. Gleichzeitig würde der Verkäufer Sicherheitssysteme wie Gurt, Airbag oder ABS für sinnlos erklären. Der Markt ist sehr überflutet und 95 % der Produkte sind nicht gut dosiert, schädlich oder sinnlos, weswegen Kritik absolut angebracht ist. Aber eben nicht gegen Nährstoffe und Supplements an sich.

Dass man den Nährstoffbedarf mit einer ausgewogenen Ernährung decken könnte, ist eher Theorie und hat meistens nichts mit der Realität zu tun. Geringere Nährstoffdichte der Böden, die Überzüchtung, lange Transportzeiten, frühes Abernten und der Klimawandel führen zu einer geringeren Nährstoffdichte pro Kalorie.  Faktoren wie Stress, Umweltgifte, Medikamente, chronische Krankheiten und das höhere Alter, führen zu einem höheren Verbrauch an Mikronährstoffen.  Die zuständigen Enzyme brauchen Nährstoffe, damit sie ihre Arbeit machen können. Geschieht das nicht ausreichend, wegen Defiziten, funktioniert der Stoffwechsel nicht vernünftig und das Risiko für chronische Erkrankungen steigt an. Vitaminmangelerkrankungen und biochemische Störungen wegen Defiziten sind zwei unterschiedliche Dinge. Erstere sind heutzutage nicht einmal mit einer McDonalds-Kur möglich, weswegen im Prinzip jeder „ausreichend“, wie es immer so schön heißt, versorgt ist.

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Bei der Nährstoffbestimmung bei vielen Hausärzten, die viele als „Schi-Schi“ betrachten, obwohl die Datenbank an Studien zu Mikronährstoffen bei verschiedensten Krankheiten und Beschwerden voll ist, wird meistens im falschen Medium gemessen. Das Blut besteht aus flüssigen Bestandteilen, dem Serum und festen Bestandteilen, also den Zellen. Für die übliche Diagnostik, wie beim großen Blutbild, benötigt man das Serum, in dem man auch Mikronährstoffe bestimmen lassen kann. Das Problem dabei ist, dass viele davon zum Großteil in den Zellen sind. Außerdem hält der Körper den Mikronährstoffgehalt im Serum z.b. auf Kosten der Knochendichte immer relativ konstant. Das bedeutet, dass die verbreitete Art der Bestimmung von Nährstoffen absolut sinnfrei ist und auch keine wirklichen Defizite aufzeigen kann. Bestimmen wir die Nährstoffe im Vollblut, also in den Zellen und im Serum, erkennt man bei einem Großteil der Leute teilweise starke Defizite. Diese sollte man unbedingt beheben. 

Lösungsansätze

Aus diesen Gründen ist eine vernünftige Nährstoffanalyse essenziell. Andernfalls wissen wir sehr wenig über die biochemische Funktionalität des Körpers.

Um den Stoffwechsel auf biochemischer Ebene wiederherzustellen und somit überhaupt den Grundstein für Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit, das Lösen von aktuellen gesundheitlichen Problemen, und für ein geringeres chronisches Krankheitsrisiko zu legen, müssen die fehlenden Nährstoffe aufgefüllt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob man bereits Medikamente nimmt oder nicht. Der Körper ist auf Nährstoffe angewiesen und bei Medikation umso mehr, da so mögliche Nebenwirkungen abgeschwächt oder verhindert werden. 

Kein Organ, kein Entgiftungssystem, kein Hormonsystem, kein Immunsystem, kein Herzkreislaufsystem, keine Verdauung, kein Fettstoffwechsel und keine Blutzuckerregulation der Welt funktioniert so, wie es eigentlich könnte und sollte, wenn Nährstoffe defizitär sind. Ich komme auch mit einer Schrottkarre von A nach B, keine Frage, aber wie ist der Fahrkomfort, wie oft muss ich etwas nachbessern, welche Reparaturkosten kommen auf mich zu?  Komme ich vielleicht doch nicht an und muss die Reise sogar abbrechen?

Der Körper ist mit guter Nährstoffversorgung wieder in der Lage seine Systeme zum Laufen zu bringen und man hat einen Neuwagen mit viel längerer Garantie. Je nach Person und Problem kann sich der Nährstoffbedarf stark unterscheiden und teilweise sind einfach deutlich höhere Mengen notwendig als üblich, um die fehlenden Nährstoffe aufzufüllen. Dies muss individuell betrachtet und beobachtet werden.

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