Entgiftung

Was ist eigentlich Entgiftung?

Bei der Entgiftung werden Stoffe im Körper durch Hydroxylierung reaktiv gemacht, sodass ihnen bestimmte Verbindungen wie Methylketten, Aminosäuren, oder Sulfat angehängt werden können, um sie unschädlich zu machen. Diese Arbeit wird von bestimmten Enzymsystemen wie Cytochrom, Glutathion oder der Katechol-O-Methlytransferase übernommen, die alle auf Mikronährstoffe angewiesen sind. 

Probleme

Ich habe Entgiftung früher für absoluten „Hokus-Pokus“ gehalten und viele Entgiftungskuren wie Saftkuren sind es auch. Und nicht nur das, der Overload an Zucker und Fructose ist je nach Produkt sogar schlecht für die Gesundheit. Wie immer muss man hier differenziert betrachten, weil es riesige Unterschiede in der Herangehensweise gibt. Man kann bei der Entgiftung einige Fehler begehen, obwohl der Grundgedanke ja richtig ist.

Die Schadstoffbelastung durch Umweltgifte, Plastik, Schwermetalle, bestimmte Zusatzstoffe, Kosmetika, Pestizide, Reinigungsmittel und weiteren Beispielen aus dieser endlosen Liste ist heutzutage enorm. Wir haben jedoch die gleichen Entgiftungsssysteme wie vor Tausenden von Jahren, wo wir all diesen Stoffen noch nicht ausgesetzt waren und lediglich toxische Metabolite aus dem eigenen Stoffwechsel entgiftet werden mussten. Einige Menschen haben bestimmte genetische Varianten, die zu einer schlechteren Entgiftungskapazität führen, die früher gar keinen Unterschied gemacht hätten und heute das Krankheitsrisiko erhöhen. 

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Durch Nährstoffdefizite und ein hormonelles Ungleichgewicht kann es zu Entgiftungsstörungen kommen, was zu schädlichen Stoffwechselprodukten und damit zu Entzündungen und Zellschäden in unserem Körper führt. Giftstoffe sorgen aber auch schon an sich für oxidativen Stress und Entzündungen, weswegen eine gute Versorgung an Nährstoffen für die antioxidative Kapazität heutzutage essenziell ist. Heute gibt es 150.000 Chemikalien, mit denen wir in Berührung sind, die es vor 100 Jahren noch nicht gegeben hat. Wenn der Körper mit mehr Schadstoffen bombardiert wird, braucht man auch mehr Abwehrkapazität, ganz einfach. Denn Entzündungen und Zellschäden sind leider der Ursprung vieler chronischer Krankheiten, und sollten daher in Schach gehalten werden.

Lösungsansätze

Aus diesen Gründen ist eine Entgiftung heutzutage in einigen Fällen eine sinnvolle Vorgehensweise. 

Damit die Entgiftung überhaupt vernünftig ablaufen kann, müssen die entsprechenden Nährstoffe für die Entgiftungssysteme aufgefüllt werden. Sonst richtet man möglicherweise bei der Freisetzung von Giften mehr Schaden an, weil der Körper in gewisser Weiße an bereits länger im Körper vorliegenden Gifte gewohnt war. Man wirbelt so nur wieder Staub auf und bringt Unruhe in das System.

Es gibt verschiedene Stoffe, die man zuführen kann, die die Entgiftung anregen oder Giftstoffe mobilisieren können. Oft ist es sinnvoll, gewisse Giftbinder parallel einzusetzen, weil die Gifte sonst nicht ausgeschieden werden. Das liegt daran, dass unser Körper nicht für die Entgiftung von z.b. Schwermetallen konzipiert ist und daher die körpereigenen Systeme nicht immer ausreichen, gerade im Hinblick auf die Menge, mit der sie konfrontiert werden.

Es gibt Unterschiede, ob eine Person präventiv entgiften möchte, oder ob bereits direkte Symptome durch die Vergiftungsproblematik bestehen. In der zweiten Situation muss man deutlich vorsichtiger vorgehen, weil sich die Symptome sonst deutlich verschlechtern können. Hier müssen wirklich genug Vorkehrungen getroffen werden, damit alles möglichst reibungslos abläuft.

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